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München
03.07.2016

Filmfest München endet - Preise, Partys und immer wieder Fußball

Mehr als 200 Filme, viele Partys und Empfänge: Die Münchner Filmbranche hat anstrengende Tage auf dem Filmfest hinter sich.
Foto: Felix Hörhager, dpa

Mehr als 200 Filme, viele Partys und Empfänge: Die Münchner Filmbranche hat anstrengende Tage auf dem Filmfest hinter sich. In manchen Vorstellungen blieben allerdings Sitze leer.

Das iranische Gesellschaftsdrama "The Salesman" (Forushande) von Asghar Farhadi ist auf dem Filmfest München als bester internationaler Film ausgezeichnet worden. Frauen lösten darin Probleme nicht nur mit einer Intelligenz des Hirns, sondern auch des Herzens, begründete die Jury am Samstag bei der Verleihung des mit 50.000 Euro dotierten Arri/Osram Awards. Damit zeige der Film eine Alternative zu männlichen Strategien wie Rache und Vergeltung.

Unter den Juroren war auch Münchens Altoberbürgermeister Christian Ude (SPD). "The Salesman" hatte bei den Filmfestspielen in Cannes zwei Preise unter anderem für das Drehbuch erhalten. Im Januar 2017 soll der Film in die deutschen Kinos kommen. 

Der Cinevision Award für den besten Nachwuchsfilm ging an das Jugendporträt "Divines". Die Koproduktion von Frankreich und Katar erzählt von Dounia, die aus den französischen Vorstädten herauskommen will, auch mit kriminellen Mitteln. Die Regisseurin Houda Benyamina schildere die Geschichte vom Aufstieg und Fall der 16-Jährigen mit energiegeladenen Bildern und mit einer unbändigen Kraft, urteilten die Juroren. In jeder Szene spiegelten sich zwei Hauptthemen wider: die nüchterne Gleichgültigkeit eines trostlosen Milieus und die Kräfte der Menschen, die sich dort behaupten wollen.

Der Bayern 2 und SZ Publikumspreis ging an "Nur wir drei gemeinsam" von Regisseur Kheiron über die dramatische Flucht einer Familie aus dem Iran. Beliebtester Kinderfilm wurde "Auf Augenhöhe" von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf über einen Zehnjährigen und seinen kleinwüchsigen Vater.  

Mit dem Abschlussfilm "Captain Fantastic" von Matt Ross mit Viggo Mortensen ging das Festival am Samstagabend zu Ende. Vor allem die Gespräche zwischen Publikum und Filmschaffenden waren laut den Veranstaltern gut besucht. Zu Gast waren etwa die Schauspieler Ellen Burstyn ("Alice lebt hier nicht mehr") und Michael Madsen ("The Hateful Eight") und der iranische Regisseur Bahman Ghobadi ("Die Zeit der trunkenen Pferde"). 

In einer ersten Bilanz zeigten sich die Organisatoren zufrieden, auch wenn weniger Tickets als im Vorjahr verkauft wurden - vor allem wegen der Fußball-Europameisterschaft, hieß es. Die Veranstalter zählten bis Freitagabend 79.000 Besucher, 2015 waren es zum selben Zeitpunkt 82 000 gewesen, laut Veranstaltern damals ein Rekord. 

Seit der Eröffnung am 23. Juni mit der Tragikkomödie "Toni Erdmann" von Maren Ade waren in München mehr als 200 Filme aus aller Welt zu sehen. Darunter waren auch viele deutsche Produktionen fürs Kino und fürs Fernsehen - nach Einschätzung von Festivalchefin Diana Iljine ein besonderes Merkmal des Münchner Filmfestes. Im kommenden Jahr dauert das Filmfest München vom 22. Juni bis zum 1. Juli 2017. dpa/lby

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