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Zwischenzeugnisse

13.02.2015

Wie Eltern heute aufs Zeugnis reagieren sollten

Ausgerechnet am Freitag, den 13., bekommen rund eine Million Schüler in Bayern heute ihre Zwischenzeugnisse. Der Lehrerverband rät, die Papiere nicht überzubewerten.
Bild: Bernhard Weizenegger

Ausgerechnet am Freitag, den 13., bekommen rund eine Million Schüler in Bayern ihre Zwischenzeugnisse. Der Lehrerverband rät, die Papiere nicht überzubewerten.

An dem Tag, der vielen Menschen als Unglückstag gilt, sollte nach Expertenansicht kein großes Tamtam um die Noten gemacht werden. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) appellierte an alle Eltern, verständnisvoll und gelassen mit den Zwischenzeugnissen umzugehen, wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprächen.

Umgekehrt verdienten gute Noten Anerkennung, weil die meisten Schülerinnen und Schüler dafür hart gearbeitet hätten.  „Hinter jedem guten Zeugnis steckt immer auch hohe Leistungsbereitschaft. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie das wissen“, sagt Schulamtsdirektor Michael Stocker vom Staatlichen Schulamt Donau-Ries.

Bei weniger guten Noten sollten die Eltern vermitteln: „Dein Zeugnis ist nicht so gut, aber ich mag dich trotzdem.“ Dank der hohen Durchlässigkeit des Schulsystems stünden jedem Schüler vielfältige Bildungswege offen.

Und auch der Bayerische Elternverband (BEV) riet, das Zwischenzeugnis zu feiern,  und zwar in jedem Fall - Noten hin oder her. dpa/AZ

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