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Musical

31.10.2015

Der Stadtsaal wird zum Blütenmeer

Viel Beifall gab es für die Aufführung des Musicals „König Laurin und sein Rosengarten“ im Dillinger Stadtsaal. Als König Laurin überzeugte Maximilian Kleinle, als Prinzessin Similde Lilly Aninger.
Bild: Rainer Gratzl

Dillinger Bonaventura-Gymnasium bietet eine spektakuläre Aufführung des Musicals „König Laurin und sein Rosengarten“

Es war ein Glanzpunkt der Dillinger Landkreis-Kulturtage, die inzwischen zu Ende gegangen sind: die Aufführung des Musicals „König Laurin und sein Rosengarten“ im überfüllten Dillinger Stadtsaal. Neben zahlreichen Ehrengästen war auch der Komponist des Musicals, Wolfram Buchenberg, anwesend.

Die Chorklassen (Leitung Alexandra Finck) des St.-Bonaventura- Gymnasiums bildeten mit einigen ausgesuchten Instrumentalisten (Leitung Michael Finck) das musikalische Ensemble. Die Ergänzung lieferten einige Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Schauspiel (Leitung Clemens Michels), die Requisiten, Bühnenbild und einiges mehr beigetragen hatten.

Alexandra Finck, die künstlerische Leiterin der Musicalaufführung, hatte sich das Bühnenwerk herausgesucht, da es allein durch seine besondere kompositorische Qualität eine Sonderstellung unter den gängigen Schülermusicals einnimmt. Dazu gehören ungewöhnliche Klangfarben und Raps. Durch die musikalischen Effekte baut sich die Handlung spannend von der Entführung der Prinzessin Similde (Lilly Aninger, 7a), die sich in einem gruseligen Wald verirrt und von zwei Mausriesen in das Reich des Zwergenkönigs Laurin (Maximilian Kleinle) gelockt wird, auf. Dort versucht Laurin (Maximilian Kleinle, 7a) sie zur Hochzeit zu überreden. Doch die Recken um den Ritter Dietrich von Bern (Jochen Mangner, 7b) befreien die Prinzessin.

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Die Chorklassen hatten sich vor der farbenfrohen Kulisse des Rosengartengebirges aufgeteilt in Zwerge, Elfen und Fräulein und erfreuten mit bunten Kostümen, abwechslungsreichen Tanzchoreografien und sicher mehrstimmig vorgetragenen Einwürfen. Choreografische Finessen wie das Erscheinen zweier Mountainbiker, die das Latemar-Gebirge auf der Suche nach einem Schnellrestaurant durchquerten, oder auch die Paragrafenreiterei des Recken Dietrich v. Bern, der sich die Befreiung der Prinzessin nur im Rahmen seines Tarifrechts vorstellen konnte, sorgten für humorvolle Stimmung im Publikum.

Mitreißend auch die ausgefeilte Rhythmik, die sich bis zur Huldigung im Siebenachteltakt und zu einem dreistimmigen Rosenreigen steigerte. Lichteffekte taten das Übrige dazu, die Stimmung der einzelnen Szenen zu untermauern. Lang anhaltender Applaus war der Lohn für einen überzeugenden Musical- Abend, der mit Zugaben endete.

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