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07.06.2011

Die Glötter wollen kein zweites Windrad

Gemeinderat lehnt Bauvoranfrage eines Holzheimer Bürgers ab. Kinderkrippe ist beschlossene Sache.

Einigkeit herrschte am vergangenen Mittwoch im Glötter Gemeinderat – Einigkeit darüber, dass es vorerst kein zweites Windrad auf Glötter Flur geben soll.

Mit einem kurzen Brief hatte ein Holzheimer Bürger der Gemeinde sein geplantes Projekt vorgestellt: Ein Windrad mit 138 Meter Nabenhöhe und einer Nennleistung von 2000 Kilowattstunden. Und das nur drei Grundstücke von der bestehenden Windanlage entfernt – direkt an der Gemarkungsgrenze zu Aislingen. Das neue Windrad wäre damit doppelt so groß wie das bereits bestehende, das nur eine Nabenhöhe von 73 Metern aufweist.

Die Glötter Gemeinderäte zeigten sich skeptisch gegenüber dem Vorhaben. Der 2. Bürgermeister Johann Sailer wies darauf hin, dass das neue Windrad noch näher am Dorf stünde, als das bestehende. Und Bürgermeister Friedrich Käßmeyer warf ein, dass momentan eine Petition aus dem Kreis im Bundestag vorliege, die einen größeren Abstand von Windanlagen zu Wohnbauflächen fordere: „Ich weiß nicht, was kommt, aber seit Fukushima ist alles anders.“ Er sei zwar kein Fachmann, aber er gehe laienhaft davon aus, dass ein größeres Windrad auch lauter sei. Mehr dazu lesen Sie in der Wochenendausgabe der Donau-Zeitung.

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