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Glaube

28.01.2020

Gebetswoche für Gestrandete

In Gundelfingen fand eine Gebetswoche statt.
Foto: Annemarie Grätsch

Fünf Andachten in der Friedenskirche in Gundelfingen

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich.“ Dieser Satz aus der Apostelgeschichte war das diesjährige Thema der Gebetswoche. Das Material wurde von den Kirchen auf Malta vorbereitet.

Kürzlich feierten die Christen das Fest „Schiffbruch des heiligen Paulus“. Es erinnert an die Ankunft des christlichen Glaubens auf der Insel. An diesem Fest steht im Mittelpunkt diese Lesung aus der Apostelgeschichte. Sie zog sich auch durch die ganze Gebetswoche 2020. Paulus wird als Gefangener mit dem Schiff nach Rom gebracht. Er und die anderen Gefangenen sind den furchterregenden Mächten der Naturgewalten auf dem offenen Meer ausgeliefert. Paulus ist im Chaos der Ruhepol. Er kann aus seinem Glauben heraus die anderen ermutigen und stärken. Am Ende stranden sie auf einer Insel. Die Menschen dort nehmen die Gestrandeten freundlich auf. Diese Szenen wurden in den fünf Impulsandachten, die in der Gundelfinger Friedenskirche stattfanden, beeindruckend mit einem Bodenbild dargestellt.

Die einzelnen Themen „Versöhnung, Einsicht, Hoffnung, Vertrauen und Gastfreundlichkeit“ sind laut Pressemitteilung auch in der heutigen Zeit aktuell. Gastfreundlichkeit ist auf der Suche nach der Einheit der Christen eine wichtige Tugend. Die Einheit wird sichtbar durch liebevolle Begegnungen mit denen, die nicht unsere Sprache, unsere Kultur und unseren Glauben teilen.

Dazu kann jeder von uns „Ja“ sagen, so brachte es Pfarrer Schaufler in seiner Predigt zum Ausdruck. In stürmischen Zeiten gelte es, Gott zu vertrauen und seinen Geist wirken zu lassen.

Die intensive Gebetswoche mit Impulsandachten und dem ökumenischen Gottesdienst wurde vorbereitet vom ökumenischen Arbeitskreis in Gundelfingen. (pm)

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