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09.07.2010

Paula planscht im Eichwaldbad

Paula Print steht Bademeister Jochen Hihler während der Beckenaufsicht als Hilfsbademeister zur Seite. Foto: Jilke
Bild: Jilke

Dillingen "Puh, ist das eine Hitze", stöhnt Paula Print. Die Zeitungsente ist froh, sich bald im kühlen Nass erfrischen zu können. Heute besucht Paula nämlich das Dillinger Eichwaldbad. Dort will sie alles über die Arbeit eines Bademeisters in Erfahrung bringen.

Genau genommen ist "Bademeister" nur ein umgangssprachlicher Begriff. "Die korrekte Bezeichnung für diesen Beruf lautet Schwimmmeister oder Fachangestellter für Bäderbetriebe", erklärt Jochen Hihler der Zeitungsente. Der 39-Jährige war zuerst Konstruktionsmechaniker bei der Firma Gartner, bis er vor 13 Jahren eine Umschulung zum Schwimmmeister gemacht hat. Seitdem arbeitet er mit seinen drei Kollegen im Eichwaldbad und im Dillinger Hallenbad. Zu den Aufgaben eines Schwimmmeisters gehört weit mehr, als nur vom Beckenrand aus auf die Badegäste aufzupassen. "Was musst du denn sonst noch alles machen?", fragt die Ente neugierig. Jochen Hihler erzählt Paula von seiner vielfältigen Arbeit: "Zu meinen Aufgaben gehören neben der Beckenaufsicht auch die Wasseraufbereitung, diverse technische und chemische Aufgaben und die Pflege der Grünanlagen."

Das Wasser im Becken wird alle fünf Stunden gereinigt

Ganz schön viel auf einmal für die kleine Ente. Zur Veranschaulichung führt er Paula an seinem Arbeitsplatz herum. Gemeinsam betreten Jochen Hihler und die Zeitungsente einen großen Raum. Vom Boden bis zur Decke verlaufen riesige Rohre. Paula staunt. "Das ist die Wasseraufbereitungsanlage für das Schwimmerbecken", erklärt der Schwimmmeister. "Hier wird alle fünf Stunden der komplette Beckeninhalt gereinigt." Jochen Hihler zeigt Paula auch, wo er jeden Morgen, schon bevor das Freibad geöffnet wird, die Wasserwerte kontrolliert.

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Als Nächstes führt er die wissbegierige Ente zum Nichtschwimmerbecken. Der Schwimmmeister muss das Becken aufmerksam beobachten, um sicherzugehen, dass den Gästen nichts zustößt. An besonders heißen Tagen können das laut Hihler über 3000 Leute im Schwimmbad sein. Heute steht Paula ihm bei dieser wichtigen Aufgabe zur Seite. Natürlich erst, nachdem sie selbst eine Runde mit den Kindern im Becken geplanscht hat.

Um die Gäste im Notfall retten zu können, müssen sich die Schwimmmeister stets körperlich fit halten. Außerdem müssen sie Kurse zur Wiederbelebung besuchen und ihre Rettungsfähigkeit überprüfen lassen. Die Ente darf die vielen medizinischen Geräte im Sanitätshaus des Freibads begutachten. Von der Beatmungsmaske bis zu Pflastern ist das Dillinger Eichwaldbad für alle Notfälle gerüstet.

Paula hat inzwischen Gefallen an der Arbeit eines Schwimmmeisters gefunden. Auch Jochen Hihler mag seinen Beruf sehr: "Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich habe während der Beckenaufsicht viel mit Menschen zu tun und habe gleichzeitig technische und chemische Aufgabenfelder. Das finde ich faszinierend."

Die Zeitungsente stimmt dem netten Schwimmmeister zu und beschließt, bald wieder im Freibad als Hilfsbademeister vorbeizuschauen.

Paula Print schreibt für die jüngsten Leser unserer Zeitung. Im Medien-Service-Center der Donau-Zeitung, Große Allee 47, in Dillingen, gibt es auch allerlei Artikel von Paula Print.

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