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05.08.2007

Punktgewinn in letzter Minute

"Ein gerechtes Unentschieden", zeigten sich SSV-Coach Peter Piak und Türkspor-Abteilungsleiter Sezai Akdemirci einig. "Wir stellten in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, den Höchstädtern gehörte der zweite Abschnitt", ergänzte der Gast. Und Piak fügte hinzu: "Mit meiner jungen Truppe war ich über weite Strecken zufrieden. Der Findungsprozess ist noch nicht abgeschlossen, wir sind aber auf einem guten Weg."

Die SSV-Hausherren begannen druckvoll und versuchten das Geschehen an sich zu reißen. Nach Freistoß von Sandro Santamaria rettete Gäste-Abwehrspieler Faruk Cakmak Suleyman vor Nicolas Korselt (2.). Drei Minuten später brannte es erneut vor dem Augsburger Gehäuse, der Rückpass von Korselt fand aber Mannschaftskapitän Michael Mayerle nicht.

Mit Glück und Pfosten im Bunde

Auf der anderen Seite waren die Rothosen mit Glück und Pfosten im Bunde, als ein platzierter Freistoß von Aydin Mutlu vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang und von Ulrich Reitenberger aus der Gefahrenzone befördert wurde (11.). Anschließend nahmen beide Teams etwas Tempo aus dem Spiel. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Suleyman das Leder aus zehn Metern neben den Pfosten setzte. Auf der Gegenseite machte Korselt auf sich aufmerksam, als er einen Santamaria-Freistoß per Flugkopfball am Ziel vorbei platzierte (39.). Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Harun Savut-Dilli aus 25 Metern die Augsburger Führung.

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Nach Wiederanpfiff nahmen die Hausherren sofort das Heft in die Hand und erspielten sich die ersten Möglichkeiten. Ein Schuss von Rainer Grimminger aus 25 Metern verfehlte dabei nur knapp das Tor (46.). Türkspor verlegten sich auf Konter, die SSVler bauten weiter Dominanz auf. Es dauerte aber bis zur 67. Minute, ehe es durch Grimmingers Geschoss vor dem Gäste-Gehäuse gefährlich wurde. Vier Minuten später drang Johannes Putz in den Strafraum ein, setzte das Spielgerät jedoch neben das Tor.

Flanke in die eigenen Maschen gelenkt

Höchstädt schien nun die Zeit wegzulaufen. In der 85. Minute hatten die heimischen Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball sprang von der Unterkante wieder ins Feld. Erst in der Schlussminute wurde das Bemühen belohnt: Eine scharfe Flanke von Johannes Putz lenkte Türkspor-Abwehrrecke Sedat Uygun unglücklich in die eigenen Maschen. Kuriosum am Rande: Zehn Minuten vor dem Missgeschick stand Uygun nach einer Armverletzung an der Seitenlinie und der für ihn geplante Spieler bereit. Uygun wollte sich aber partout nicht auswechseln lassen. Pech für Türkspor, Glück für die Rothosen.

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