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Landkreis Dillingen

28.11.2019

Welcher Adventskalendertyp bist Du?

Für einen Adventskalender ist man nie zu alt, das findet auch die 18-jährige Emma Schaller. In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen davon verkauft. Ob selbst gebastelt mit Schokolade oder doch eine ausgefallene Variante mit Tee oder Werkzeug – unsere k!ar.texterin hat ihren Favoriten gefunden.

Plus Der erste Dezember steht vor der Tür und mit ihm auch die Zeit der Adventskalender. Unsere k!ar.texterin Emma Schaller hat einen eindeutigen Favoriten gefunden.

Der erste Dezember ist nicht mehr weit entfernt – in nur wenigen Tagen beginnt die Adventszeit. Da darf natürlich auch der Adventskalender an der Wand nicht fehlen. Längst sind es nicht mehr nur kleine Kinder, die an diesem Brauch festhalten. Inzwischen versüßen allerdings nicht nur Schokoladenbildchen die Vorweihnachtszeit: Spielzeuge, Fotos und Kosmetika haben hinter den Türchen ebenfalls Platz gefunden. Unsere k!ar.texterin Emma Schaller hat sich die Auswahl einmal genauer angeschaut und sich mit den verschiedenen Kalendervarianten auseinandergesetzt. Dabei hat die 18-Jährige sich eine ganz entscheidende Frage gestellt: „Ein Adventskalender ohne Schokolade – geht das überhaupt?“

Welche Adventskalendertypen gibt es?

Dezember! Mit diesem Monat verbinden nicht nur Kinder die Vorweihnachtszeit. Eines darf da natürlich auf keinen Fall fehlen: Richtig, ein Adventskalender! Der muss aber nicht klassisch mit 24 Türchen, hinter denen sich eine kleine Schokoladenfigur verbirgt, sein. Inzwischen gibt es viele ausgefallene Varianten. Den Ursprung nahm der Kalender bereits im 19. Jahrhundert, um vor allem Kinder auf die besondere und festliche Adventszeit vorzubereiten. Nichtsdestotrotz haben sich die Kalender im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Zum Beispiel gibt es heutzutage nur noch wenige mit Schokolade; modernere sind beispielsweise mit Bildern oder Spielzeug gefüllt. Bei meiner Recherche habe ich mir vier Typen genauer angeschaut:

Die Selbstbastler:

Zu diesem Typen kann ich mich leider nicht zählen, denn basteln ist nicht so mein Ding. Bei der 18-jährigen Vanessa Horn aus Höchstädt sieht das anders aus. Sie hat in diesem Jahr sowohl für ihre Eltern als auch Großeltern einen Adventskalender selbst gebastelt. Reingepackt hat sie natürlich Schokolade – die meiner Meinung nicht fehlen darf – und ein paar nützliche Kleinigkeiten.

Welcher Adventskalendertyp bist Du?

Für ihre Oma hat Vanessa allerdings einen ganz anderen Kalender gemacht: Er besteht aus 24 verschiedenen Bildern. Bei Form und Kreativität scheint es keine Grenzen zu geben. Egal, ob mit beschrifteten Brottüten oder mit Socken: Solange der Inhalt stimmt, ist alles erlaubt. Vanessa Horn wird ihre Kalender am letzten Novembertag abends aufhängen, um ihre Eltern mit dem verfrühten Weihnachtsgeschenk zu überraschen. „Sie haben mir schon immer einen Kalender mit Schokolade gemacht, jetzt wollte ich ihnen auch einmal etwas zurückgeben“, erklärt sie.

Die Süßen:

Ja, zu dieser Kategorie kann ich mich eindeutig dazu zählen! Der ganz klassische Adventskalender mit Schokolade gefüllt: Was gibt es Besseres? Nach dem Aufstehen, also meistens zu einer sehr frühen Uhrzeit, gleich Schokolade legitim essen zu dürfen – das versüßt den Tag wortwörtlich. Für diejenigen, die einfache Schokolade zu langweilig finden, können Pralinen oder andere Süßigkeiten zum Einsatz kommen. Doch mein Motto lautet hier: Hauptsache Schoki! Am besten ganz viel davon.

Die Ausgefallenen:

Alle, die in der Vorweihnachtszeit einmal etwas Neues ausprobieren wollen, sind hier richtig. Es gibt die verschiedensten Adventskalender: Angefangen mit verschiedenen Tee-Sorten oder Kaffee, aber auch Saatgut, Bier oder Schnaps verstecken sich hinter manchen Türchen. Für Frauen gibt es seit einigen Jahren auch Kalender mit Nagellacken, Schmuck oder Make-up. Für Männer dagegen gibt es Werkzeug oder Grillgewürzmischungen. Bei Kinder führen Kalender mit Spielzeugen oder Buchkalendern das Ranking an. Auswahl gibt es genügend, wobei mir persönlich dann doch die altbekannte Schokolade fehlt.

Die Bilderschenker:

Ganz einfach und traditionell sind die Kalender mit Bildern. Wer jetzt aber an die gekauften Versionen mit kitschigen Weihnachtsmotiven denkt, liegt falsch. Mittlerweile sind selbst gestaltete Kalender mit eigenen Bildern im Trend. Ob selbst zusammengeklebt oder im Internet gestaltet – die Geste zählt. Jeden Morgen ein Bild mit den Liebsten ist auch Motivation für den anstehenden Tag. Aber: Auch hier fehlt für mich die Schokolade.

Wie der perfekte Adventskalender aussieht, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Für mich steht allerdings fest: Ein Kalender mit einfacher Schokolade ist noch immer das Beste!

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