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Landkreis Dillingen
08.05.2022

Der Lions-Adventskalender bringt 8000 Euro für die Kartei der Not

Der Lions-Club Dillingen hat der Kartei der Not 8000 Euro gespendet.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Präsident Wilhelm Rehm und sein Team vom Lions-Club Dillingen übergeben eine großherzige Spende ans die Kartei der Not.

Auch Corona konnte den Lions-Club Dillingen nicht stoppen. Die Mitglieder um Präsident Wilhelm Rehm haben im vergangenen Jahr zum zehnten Mal die Adventskalender-Aktion durchgezogen. 6666 Exemplare wurden verkauft, für unsere Leser und Leserinnen gab es 333 attraktive Preise zu gewinnen.

Eine Spende in Höhe von 8000 Euro hat der Präsident des Lions-Clubs Dillingen, Wilhelm Rehm, Redaktionsleiter Berthold Veh im Dillinger Schlossgarten für die Kartei der Not übergeben. Über die gelungene Aktion freuten sich (von links) Susanne Grätsch, Martin Jenewein, Siegfried Horn, Wilhelm Rehm, Berthold Veh, Oberbürgermeister Frank Kunz, Birgit Hermann und Manfred Forscht.
Foto: Jan Koenen, Stadtverwaltung

Und Hauptgewinner waren wieder einmal soziale Organisationen – unter anderem die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. Lions-Präsident Wilhelm Rehm überreichte am Donnerstagabend DZ/WZ-Redaktionsleiter Berthold Veh im Dillinger Schlossgarten einen symbolischen Spendenscheck. 8000 Euro fließen nun wiederum an die Kartei, die Lions haben damit im vergangenen Jahrzehnt unser Leserhilfswerk mit etwa 80.000 Euro unterstützt. Veh dankte allen Beteiligten der Aktion um den Hauptverantwortlichen Matthias Kronmüller für die „großherzige Spende“.

Statt Christkindelsmarkt gab es Feuerzangenbowle

„Unter dem Motto ‚we serve‘ helfen die Lions ehrenamtlich dort, wo Unterstützung gebraucht wird“, sagt Präsident Rehm. Die Mitglieder suchten dabei kreative Wege, um Spenden zu ermöglichen. Weil der Dillinger Christkindlesmarkt wegen der Pandemie nicht stattfinden konnte, verkauften die Lions die legendäre Feuerzangenbowle abgefüllt in Flaschen für daheim auf dem Wochenmarkt. Dadurch, und durch den Verkauf des Adventskalenders, hätten jetzt wieder mehrere Vereine und Organisationen unterstützt werden können.

Rehm nannte exemplarisch die Berufsschule Höchstädt (Projekt), die Hospitalstiftung Lauingen (Tablets), den Kinderschutzbund (Elterntelefon), Dillinger Tafel (Jahresmiete), den Bona-Inklusionslauf (Unterstützung), das THW Dillingen (Zubehör), die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Dillingen (Integrationsberatung), das Kinderheim Gundelfingen (Unterstützung Ukraineflüchtlinge), die Unterstützergruppe Asyl/Migration Dillingen (Ukraineflüchtlinge).

Im Juni hätte der Lions-Club Dillingen sein 50-jähriges Bestehen mit zweijähriger Verspätung und einem Vier-Tage-Programm nachfeiern wollen. Wie auch der designierte Präsident (Wechsel im Juli) Siegfried Horn aus Wertingen erläutert, hätten die Mitglieder angesichts der hohen Corona-Inzidenz im März entschieden, die Feier abzusagen. (bv)

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