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Protest

26.05.2015

Biber setzt Wald unter Wasser

Biber setzen seit einiger Zeit den Wald im Bereich des Altisheimer Altwassers – hier am Hottergraben – unter Wasser und nagen auch große Bäume an. Dagegen wehren sich die Grundstücksbesitzer.
Bild: Harsch

Grundstücksbesitzer in Altisheim wenden sich an Behörden. Die vorgeschlagene Lösung wird skeptisch betrachtet

Biber sorgen in Altisheim für Unmut. Die Tiere setzen seit einiger Zeit im Bereich des Altwassers nahe des Orts durch ihre Bauten große Teile des Auwalds unter Wasser. Die Grundstücksbesitzer sind darüber wenig erfreut, denn Anpflanzungen und Bewuchs gehen kaputt.

Nun haben die Betroffenen zusammen mit Vertretern des Landratsamts, des Amts für Landwirtschaft und Forsten sowie der Kommune bei einem Ortstermin die Problematik erörtert. Auch der forstwirtschaftliche Schaden beim Altbaumbestand wurde beklagt. Eine weitere Nutzung und Pflege der Flächen sei nahezu unmöglich und die Grundstücke würden dadurch erheblich im Wert gemindert. Zweiter Bürgermeister Markus Harsch beklagte auch die enormen Kosten und den Personaleinsatz, den die Gemeinde für Präventionsmaßnahmen im Bereich des Bibermanagements aufbringen muss.

Sorgenvoll, so heißt es in einer Pressemitteilung, blicken die Grundstückseigentümer jetzt auf die vom Landratsamt vorgeschlagene Lösung des Konfliktes im Altisheimer Bereich. Es soll eine Drainage in den Biberdamm eingebaut werden.

Deren Wirksamkeit müsse sich allerdings erst zeigen. Aufgrund der aktuellen, unbefriedigenden Gesetzeslage besteht nach Ansicht der Grundstückseigentümer „enormer Handlungsbedarf durch die Politik“. Gerne würden die Betroffenen ihre „wertlos gewordenen Grundstücke“ im Auwald gegen staatseigene Grundstücke eintauschen, „damit der Wertverlust vom Gesetzgeber selbst und nicht vom Bürger zu tragen ist“. (dz)

Die Diskussion ist geschlossen.

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