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Blasmusik

28.11.2019

Daitinger steuern beim Herbstkonzert viele Reiseziele an

Bevor den Besuchern des Herbstkonzerts des Musikvereins Usseltal Daiting im Musikheim Einlass gewährt wurde, entstand dieses Foto. Dirigent Peter Schmid erkennt man ganz rechts.
Foto: Arloth

Der Musikverein Usseltal hatte eine breite Palette an Stücken parat – von „O sole mio“ über „Scottish Fantasy“ bis „You raise me up“

Unter dem Motto „Eine musikalische Weltreise“ gestaltete der Musikverein Usseltal Daiting sein 22. Herbstkonzert im komplett besetzten Musikheim. Als erstklassiger Reiseleiter fungierte Dirigent Peter Schmid, der mit seinem Orchester den Zuhörern viele reizvolle Reiseziele vorstellte – musikalisch natürlich. Reisebegleiter waren übrigens Marina Steidle und Gerhard Schmidt.

Bevor man sich aber auf die Reise machte, beschrieb die Blaskapelle mit Kurt Gäbles Komposition „Schwabenhymnus“ die liebenswerte schwäbisch-bayerische Heimat unter Verwendung des Gedichts „Hei, grüaß di Gott, Ländle“ von Heimatdichter Hyazinth Wäckerle aus Ziemetshausen. Text und festliche Melodie wirken ansteckend und drücken aus, was uns in unseren Herzen bewegt und Kraft gibt: die Heimatliebe.

Beim Medley „Bella Italia“, zusammengestellt von Hans Kolditz, erinnerte man sich gerne an beliebte und bekannte Melodien, wie etwa „Funiculi Funicula“, „Tiritomba“, „O sole mio“ und „Arrivederci Roma“. Solotrompeter beim Welthit „Il silenzio“ war Thomas Schoder. Dann inszenierten die Musikanten das flotte Polka-Potpourri „Das Beste von Moravanka“, zusammengestellt von der tschechischen Blaskapelle Moravanka, arrangiert von Franz Bummerl. Alle Register nutzten die Möglichkeit, das Können in den jeweiligen Soloparts einzusetzen.

Bei der „Suite International“, komponiert und arrangiert von Willi Löffler, besuchte das Blasorchester vier Reiseziele, nämlich Wien (Österreich), Kaukasien (Russland), Mexico und Ascot (England). Nach gemütlichen Walzern und Märschen folgten beim kaukasischen Tanz drastische Tempowechsel. Interessant gestalteten die Bläser auch die mexikanische Fiesta und das rasante Pferderennen in Ascot.

Aus Skandinavien kommt das wunderschöne Hochzeitslied You Raise Me Up (Englisch für „Du ermutigst mich“). Diese Pop-Ballade über die Liebe, bei der Marcel Schoder das Solo mit seinem Tenorhorn in B gestaltete, berührt ja die Herzen vieler Menschen. Es folgten Reisen nach Ungarn („Ungarischer Tanz“, zusammengestellt von Jiri Wolf), nach dem sonnigen Spanien (Potpourri, zusammengestellt von Hans Kolditz), und Schottland („Scottish Fantasy“, zusammengestellt von Herbert Ferstl).

Bei dem Stück ,,Driving Test“, das übersetzt so viel bedeutet wie Führerscheinprüfung, geht es aber nicht um Fahrstunden oder Verkehrszeichen, sondern natürlich um Musik. Der Komponist Luigi di Ghisallo hatte dieses Schlagzeug- Solostück komponiert, und alle freuten sich, dass Schlagzeuger Fabian Schmid das Werk so überaus gekonnt spielte. Die Jakobspolka, komponiert von Michael Seufert, kann man der böhmisch-mährischen Blasmusik zuordnen, bekannt für Märsche und Polkas. Über schöne Melodien konnte man sich freuen beim Marsch von Josef Franz Wagner „Unter dem Doppeladler“.

Mit „We are the world“, ein Benefiz-Song für Hungernde in Afrika von USA for Africa aus dem Jahr 1985, das von Michael Jackson und Lionel Richie geschrieben wurde, und der Bayernhymne beschloss das Blasorchester die erlebnisreiche musikalische Weltreise. Auch Vorsitzender Benedikt Bigler freute sich über den starken Beifall.

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