Donauwörth

14.01.2020

Der Storch ist tot

Der verletze Storch auf den Heilig-Kreuz-Wiesen ist in der Nacht zum Dienstag verendet.
Bild: Martin Wiemann,BGB

Das verletzte Tier, das sich auf den Heilig Kreuz-Wiesen in Donauwörth aufhielt, verendete über Nacht.

Der verletzte Storch, der am Montag hilflos auf den Wiesen bei Heilig Kreuz stand, ist in der Nacht zum Dienstag dort verendet. Am frühen Morgen fand der Storchenbeauftragte, Tierarzt Dr. Georg Schnizer, den Vogel, als er nach ihm sehen wollte.

Wie berichtet, hatte die Feuerwehr versucht, das offensichtlich flügellahme Tier, das zudem einen Blutfleck auf dem Brustgefieder hatte, vorsichtig einzufangen, was allerdings nicht gelungen war. Um Stress zu vermeiden, hatten die Helfer zu keinen drastischen Maßnahmen gegriffen – etwa gezielt „Jagd“ auf den Storch zu machen. Da es sich um ein Wildtier handelt, war es unter dieser Prämisse nicht zu retten, wie Schnizer sagt. „Das ist die Natur, so etwas kann passieren.“

Schnizer hat sich den Kadaver angesehen und kann nun sagen, dass es sich nicht um das Männchen des Paares handelt, das seinen Horst auf Heilig Kreuz hat. Das sitzt auch tatsächlich wohlbehalten dort oben, zusammen mit seiner Gefährtin. Der Tierarzt überprüft nun anhand der Beringung, ob das tote Tier vom Tanzhaus stammt. „Möglicherweise ist der Storch irgendwo hängen geblieben, an einer Leitung oder etwas Ähnlichem, und hat sich dabei verletzt“, sagt Schnizer.

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