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Konzert

24.05.2019

Ein Sammelsurium, das begeistert

Auch Mozart erklang auf der Blossenauer Serenade. Wundervoll interpretiert von Harfenistin Christine Baumann und der Gempfinger Stubenmusik.
Bild: Münsinger

Die Blossenauer Serenade konfrontierte das Publikum mit einem ungewöhnlichen Mix. Interpreten zwischen anatolischem Liebeslied, bayerischer Volksmusik und spanischem Flamenco

Bunt und manchmal auch ungewöhnlich war die Serenade in Blossenau schon immer. In den ersten Jahren hatte sie noch unter freiem Himmel im Kräuterhäusl stattgefunden. Da um den 10. Mai immer die Eisheiligen regieren, ist man nun froh den schönen B+Leben-Saal zu haben. Auch dort gibt es durch den grandiosen Ausblick ein Naturgefühl für die Konzertbesucher. Über hundert kamen diesmal nach Blossenau. Und sie waren am Ende alle begeistert.

Auf den ersten Blick glich das Programm einem „Sammelsurium“. Eva Maria Kirschner hatte durchaus einen sehr ungewöhnlichen Mix zusammengestellt. Auf Mozart folgte etwa ein anatolisches Liebeslied vom „Ensemble Anatolia“. Die Konzertharfenistin Christine Baumann war ebenso auf der Bühne wie die frischgebackene Ukulelengruppe „Uke-Muke Blossenau“.

Die Gempfinger Musikanten spielten bayerische Volksmusikklassiker, das Flamenco Trio ließ spanische Rhythmen erklingen und der Blossenauer Frauenchor Fis Famos entführte mit „Pata Pata“ nach Afrika. Eva Münsinger spann einen verbindenden Faden zwischen den Musikstücken. Sie stellte die Gruppen vor, erzählte kleine Anekdoten und ließ die Musiker die ungewöhnlichen türkischen Instrumente und Liedtexte erklären. Mal konnte man eine Stecknadel fallen hören, so gebannt lauschten die Gäste den Musikern, mal sangen und klatschten alle begeistert mit. Der Funke sprang über. Die Künstler, egal ob Laien oder Profis, spielten und sangen alle mit viel Herz und ließen sich gerne Zugaben entlocken.

Den tollen Abend honorierten die Gäste mit einer großzügigen Hut-Gage, über die sich die Künstler sehr freuten. In der Pause gab es wieder die beliebten Blossenauer Rahmfleck. Mit einem Gedicht über die Sternennacht und einem leisen Landler, gespielt von Christine Baumann und den „Gempfingern“ gingen alle beseelt nach Hause. (evm)

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