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Kirche

11.05.2019

Eine Orgel mit Klarinettenstimme

Orgelbaumeister Stefan Hasselt (links) und Dekanatskantor Hans-Georg Stapff an dem restaurierten Instrument in Mauren.
Bild: Wolfgang Widemann

In Mauren wird das aus dem Jahr 1895 stammende Instrument restauriert

Wie funktioniert eigentlich eine Orgel? Wie arbeiten Pfeifen, Lade, Balkanlage, Windkanäle, Gebläse, Motor und Tasten zusammen? Dekanatskantor Hans-Georg Stapff beantwortete diese Fragen, indem er einige Besucher zu Beginn eines Konzerts in der Kirche in Mauren als „lebendige“ Orgel aufstellte. So veranschaulichte Stapff das sonst nicht sichtbare Innenleben dieses mächtigen Instruments.

Diese war im Rahmen der Renovierung der St.-Walburga-Kirche durch Orgelbaumeister Stefan Hasselt von der Firma Deininger & Renner umfassend restauriert worden. Die 1895 erbaute Sieber-Orgel erklinge wieder in ihrem ursprünglichen schönen, romantischen Klangcharakter, erklärte Stapff. Hörbar wurde der reiche Klang der Orgel durch Werke von Dietrich Buxtehude, J. G. Walter, Felix Mendelssohn-Bartholdy und anderen.

Eine Besonderheit der Orgel sei ihr Klarinettenregister, erklärte Orgelbaumeister Hasselt. Dieses kostspielige Register sei bei einer „Dorforgel“ sehr selten und mache das Instrument in Mauren zu etwas Besonderem.

Mit Applaus bedankten sich die zahlreichen Besucher bei Stapff und Hasselt. Gespräche, ein Glas Sekt und die Besichtigung der Orgel schlossen das interessante und überaus gelungene Konzert ab. (pm)

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