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13.10.2009

Für Wanderer, Walker und Langläufer

Donauwörth (pm) - Immer wieder erreichen die Sektion Donauwörth des Alpenvereins E-Mails und Briefe, in denen sich Wanderer und Nordic Walker voll des Lobes über den Edelweißweg sind. Jeder der die abwechslungsreiche Strecke begangen hat, ist ob seiner landschaftlichen Schönheit begeistert.

16 Kilometer führt ein Rundkurs auf den Kammhöhen des Fränkischen Jura durch dichten Wald und über weite Wiesen, mit herrlichen Aussichten in das Donautal. Im Jahr 1985 wurde aufgrund der Initiative von Johann Obermaier, dem damaligen Vorsitzenden der Sektion, der Edelweißweg geplant und mit dem Bau begonnen. Neun Jahre lang verrichteten ehrenamtliche Helfer unzählige Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung. Pflege und Instandhaltung verlangen aber nach wie vor vollen Einsatz.

Es gibt immer was zu tun

Obermaier ist nach fast 25 Jahren immer noch für den Edelweißweg verantwortlich und froh, eine Gruppe von 20 Mitkämpfern an seiner Seite zu haben. Denn ständig müssen Löcher ausgebessert und Wegstücke frisch geschottert werden. Etwa 16 Stunden dauert es, lediglich den gesamten Weg zu mähen. Viermal im Jahr ist diese Arbeit zu erledigen, gleichzeitig muss der Bewuchs in den Wassergräben geschnitten werden. Unerlässlich ist eine regelmäßige Inspektion der zahlreichen Stege, die ebenso wie die beiden Schutzhütten auf ihre Sicherheit überprüft und gegebenenfalls repariert werden müssen.

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Auch Esskastanien wachsen

Um nachkommenden Generationen Natur und Umwelt näher zu bringen, erfordern die Biotope und der Waldlehrpfad aufwendige Pflege. Mit Namensschildern bezeichnet wachsen hier neben heimischen Baum- und Straucharten viele Raritäten, sogar Esskastanien.

Regelmäßige Säuberung und Beseitigung des Unrats ist nicht nur am Grillplatz über dem Wichtelesberg eine wichtige Aufgabe der Alpenvereinsmitglieder. Da Teile des Edelweißweges im Winter als Loipe genutzt werden, ist saisonal eine Winterbeschilderung nötig. Obermaier hofft, dass der nächste Winter mehr als fünf Tage Einsatz für das im vorigen Jahr beschaffte Loipenspurgerät bringt.

Neuer Steg bei Schäfstall

Weit über 200 Stunden haben die fleißigen Helfer des Alpenvereins heuer unentgeltlich für den Edelweißweg geleistet. Trotzdem kostet der Unterhalt den Verein jedes Jahr mehrere Hundert Euro. Nächstes Jahr stehen größere Reparaturen an den Unterstandshütten sowie der Neubau eines 13 Meter langen Steges bei Schäfstall an. Johann Obermeier hat deshalb bereits ein höheres Budget beim Vorsitzenden angemeldet. "Das ist uns der Edelweißweg auf alle Fälle wert, auch wenn wir darüber hinaus noch weitere 60 Kilometer Wanderwege um Donauwörth herum und unsere alpinen Wege bei Hinterhornbach betreuen", betont Stefan Leinfelder.

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