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Donauwörth

27.11.2019

Grüne wollen in Donauwörth „enkeltaugliche Zukunft“

Die ersten Fünf der Liste: (von links) Thomas Krepkowski, Katrin Gleißner, Bärbel Stahl, Albert Riedelsheimer und Katja Heinrich.

Die Partei stellt ihre Stadtratsliste für Donauwörth auf. Womit sie im Vorfeld der Kommunalwahl punkten will.

Die Grünen haben ihre Stadtratsliste aufgestellt. Bei der Versammlung im „Grünen Büro“ wurde die Liste einstimmig angenommen. Ortsvorsitzende Bärbel Stahl zeigte sich sehr zufrieden, da es gelungen sei, eine Liste zusammenzustellen, auf der 15 Frauen und 15 Männer „aus ganz unterschiedlichen Bereichen in Donauwörth“ stehen: „Ich freue mich besonders, dass wir eine Reihe junger Menschen für die Kommunalpolitik begeistern konnten.“

Ortssprecher Thomas Krepkowski hob hervor, neben „dem kommunalpolitisch optimal vernetzten Kandidaten zum Oberbürgermeister“ nun auch eine „inhaltlich starke Liste“ zusammengestellt zu haben: „Mit dieser Kombination ist es realistisch, im neuen Stadtrat mit mehr Sitzen als bisher eine starke Kraft zu werden.“, formuliert er das Ziel.

„Wir“ im Mittelpunkt

Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer, freute sich indessen, „mit einem starken Team“ in den Wahlkampf zu gehen. Er wolle das „Wir“ in den Mittelpunkt stellen. Er freue sich zudem über die Unterstützung von vielen jungen Menschen, aber auch von erfahrenen Mitgliedern der Partei: „Die Mischung macht es aus.“ Angeführt wird die Liste von Bärbel Stahl. Die Mitarbeiterin einer Zahnarztpraxis ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und lebt seit 25 Jahren in Donauwörth.

Sie möchte die Stadt „sozialer, familienfreundlicher und klimafreundlicher“ gestalten. „Mir ist es wichtig, dass Radfahrern hier mehr Beachtung geschenkt wird und nicht nur über neue Parkplätze nachgedacht wird, sondern auch über Fahrradständer und Ladestationen.“ Zudem brauche die Reichsstraße „mehr Begrünung und Verkehrsberuhigung, weil sich die Menschen dort nur dann wohl fühlen und die Innenstadt beleben“.

Schaffung von Wohnraum

Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer steht auf Platz zwei. Er ist im damals noch selbstständigen Stadtteil Nordheim geboren, inzwischen lebt er seit 20 Jahren mit seiner Familie in Riedlingen. Der Sozialarbeiter arbeitet im Bezirkskrankenhaus Donauwörth, er ist seit acht Jahren Mitglied des Stadtrates und wirkt dort als Referent für Umwelt und Energie.

Sein besonderes Anliegen ist die Schaffung von Wohnraum in allen Preisklassen auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne. Dort soll Platz für Einfamilienhäuser, Sozialwohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Für Riedelsheimer sind zudem Flächen für Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten in dem neuen Wohnviertel wichtig.

Katrin Gleißner tritt auf Platz drei der Liste an, die pädagogische Mitarbeiterin an einer Ganztagsschule wuchs in Riedlingen auf und wohnt jetzt im Stadtteil Berg. Ihr liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Deswegen engagiert sie sich als Vorsitzende des Vereins „Transition Town“ für eine „enkeltaugliche Zukunft der Stadt“. Ihre Ziele sind die Senkung des CO2-Ausstoßes, ein schonender Umgang mit Ressourcen, weniger Lebensmittelverschwendung und plastikfreieres Leben.

Klimaschutz im Fokus

Stadtrat Thomas Krepkowski tritt auf Platz vier an. Er ist seit 18 Jahren Jugendreferent des Stadtrates und auch überregional in der Jugendarbeit tätig. Der selbständige Unternehmer betreut und berät Firmen sowie öffentliche Einrichtungen in Sachen EDV und Datenschutz. Für ihn hat der Klimaschutz oberste Priorität. „Um die Klimaüberhitzung aufzuhalten, müssen auch auf kommunaler Ebene die Weichen richtig gestellt werden.“

Auf Platz fünf der Liste steht Katja Heinrich. Sie ist in der Parkstadt groß geworden und lebt jetzt mit ihrem Mann im Härpferpark. Die Ingenieurin der Bauakustik arbeitet Teilzeit und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann das Café la Kami im Herzen von Donauwörth. Das Ziel der Unternehmerin war es, dort einen Treffpunkt zu schaffen, an dem sich alle wohl fühlen. Im Stadtrat möchte sie weitere Projekte zur Belebung der Innenstadt voranbringen und das kulturelle Angebot in der Stadt erweitern.

Die Liste: Bärbel, Stahl; Albert Riedelsheimer; Katrin Gleißner;´Thomas Krepkowski; Katja Heinrich; Simon Natzer; Marlin Klose; Ulrich Behrens; Brigitte Ivanis; Robert Heinrich; Inga Schmalzbauer; Simon Glahn; Frederica Mangano-Rogat; Stefan Schmidt-Birkenroth; Simone Auch; Michael Näßl; Cathrin Gros; Johannes Ivanis; Anna Meggle; Philipp Stark; Cornelia Seibert; Bernd Trauner; Dagmar Blacha; Nick Beck; Carolin Eder; Hermann Mayer; Sarah Baumgärtner; Matthias Lanninger; Gisela Schiffers; Thomas Baumgartner.

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