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Donauwörth

30.12.2020

Monheimer kauft Goldbarren im Netz und wird geprellt

Goldbarren für 480 Euro? Dieses Internetgeschäft wollte sich ein Monheimer nicht entgehen lassen und wurde um sein Geld geprellt.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Ein Goldbarren für 480 Euro hat ein Monheimer auf Ebay gekauft - und die Ware nie erhalten. Diese Fälle häufen sich. Polizei warnt vor riskanten Käufen.

Aus gegebenen Anlässen weist die Polizeiinspektion Donauwörth erneut darauf hin, dass bei Online-Käufen generelle Vorsicht im Zusammenhang mit Vorkasseleistungen zu beachten ist. Im Zuständigkeitsbereich ist eine weiterhin hohe Zahl von entsprechenden Anzeigen zu verzeichnen, wie die Beamten am Mittwoch mitgeteilt haben.

Ein 45-jähriger Monheimer beispielsweise teilte den Beamten am Dienstag mit, dass er über das Portal Ebay-Kleinanzeigen von privat einen echten Goldbarren für 480 Euro erworben hatte. Nach einer Vorabüberweisung auf ein deutsches Bankkonto erhielt der Mann tatsächlich ein Paket – dieses war jedoch leer.

Eine ausverkaufte Paystation-5-Konsole war für eine 28-Jährige kein Schnäppchen

Eine 28-Jährige aus einer Juragemeinde wollte trotz fehlendem Marktangebot eine ausverkaufte Playstation-5-Konsole erwerben und fiel auf einen Verkäufer auf den „Marktplatz“ bei Facebook herein. Diesem überwies die Frau im Voraus in drei Tranchen über einen anonymen Zahlungsdienstleister insgesamt 410 Euro und erschien anschließend zur geplanten Übergabe in Weißenburg. Nach 90 Minuten gab die Frau auf; es erschien trotz per elektronischer Nachricht erfolgter Übersendung eines – falschen – Personalausweises des Verkäufers samt zahlreichen Vertrauenszusicherungen und einem „Spritnachlass“ von 70 Euro niemand. Als sich die junge Frau per Online-Nachricht beschwerte, verlangte der Verkäufer eine nochmalige Überweisung des Kaufpreises. Diese blieb aus.

Oldtimerteile in der Scheune gefunden: Ein Harburger glaubte diese Geschichte

Ein 22-jähriger Harburger glaubte derweil an einen angeblichen „Scheunenfund“ bei Ebay-Kleinanzeigen und überwies für seltene Oldtimerteile 150 Euro per „PayPal“ an eine Unbekannte. Diese transferierte das Geld postwendendend per Mausklick zurück und bat unter einem Vorwand um erneute Anweisung per „PayPal“-Freundezahlung. Hier besteht kein Käuferschutz. Der 22-Jährige kam dem nach, doch die Konversation endete damit.

In keinem der zahlreichen bei der Inspektion Donauwörth angezeigten Fälle erfolgte die vereinbarte Lieferung. (dz)

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