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Friedhof

10.02.2015

Muss mächtige Hecke weichen?

Der Amerbacher Friedhof wird von einer Thujahecke begrenzt. Auf einer Seite hat sie aber solche Ausmaße angenommen, dass es Überlegungen gibt, sie zu entfernen.
Bild: Widemann

Stadträte tun sich mit Thema schwer

Der Friedhof im Wemdinger Ortsteil Amerbach hat eine Besonderheit: Er wird komplett von einer akkurat geschnittenen Thujahecke begrenzt. Die ist jedoch auf einer Seite über die Jahrzehnte derart mächtig geworden – bis zu zwei Meter hoch und schätzungsweise 2,50 Meter breit –, dass Handlungsbedarf besteht.

In der Bürgerversammlung Ende des vergangenen Jahres wurde der Antrag gestellt, den beschriebenen, rund 40 Meter langen Abschnitt der Hecke zu entfernen und neu zu pflanzen. Zum Teil rage sie einen halben Meter auf das Nachbargrundstück, schilderte Stadtbaumeister Wolfgang Jaumann im Grundstücks-, Bau- und Werksausschuss des Stadtrats.

Die Kommune ist für den Friedhof zuständig, jedoch taten sich die Räte mit dem Thema recht schwer. Es gab unterschiedliche Ansichten, was mit der Hecke passieren soll. Mancher würde gerne die komplette Seite roden, andere erst einmal nur ein Teilstück. Dietmar Dahlke (fraktionslos) empfahl, zunächst die Kosten zu ermitteln. Die seien nach seiner Einschätzung möglicherweise beträchtlich.

Nach einigem Hin und Her schlossen sich die Kommunalpolitiker einem Vorschlag von Bürgermeister Martin Drexler an. Demnach soll an einem Samstagnachmittag ein Ortstermin stattfinden. Bei diesem sollen dann die Mitglieder des Bauausschusses und die Bevölkerung die Angelegenheit und das weitere Vorgehen erörtern. Das Datum für das Treffen steht noch nicht fest. (wwi)

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