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Donauwörth

19.05.2020

Polizei schreitet gegen "Autoposer" ein

Die Polizei verteilte Geldstrafen an einige Mitglieder der sogenannten Autoposerszene.
Bild: Uwe Anspach, dpa

Sie verursachen unnötigen Lärm mit ihren Autos und stören damit Anwohner - Mitglieder der "Autoposerszene". Nun ging die Polizei dagegen vor.

Unter anderem aufgrund wiederkehrender Beschwerden von Anwohnern haben Zivilkräfte der Polizei Donauwörth am Wochenende Treffpunkte der örtlichen „Autoposerszene“ überwacht. Hierbei wurden mehrere Verstöße gegen die gerade erst verschärfte Straßenverkehrsordnung geahndet.

So stellten die Beamten am Parkplatz des Einkaufszentrums Donau-Meile in der Dillinger Straße fest, dass ein 21-Jähriger aus dem Jurabereich mit seinem Tuningfahrzeug immer wieder grundlos beschleunigte und so ausgeprägten Lärm verursachte. Als ihm die Gesetzeshüter nachfuhren, konnten sie dieses „Poserverhalten“ durch die ganze Stadt beobachten. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten am Wagen zudem diverse Mängel – unter anderem einen komplett abgefahrenen Reifen – fest.

Geldstrafen und Platzverweise an Autoposer

Der Fahrer bekam neben einer verschärften Belehrung eine Anzeige im deutlich dreistelligen Bereich. Zudem wurden an den bekannten Treffpunkten mehrere Platzverweise an Personen, die der Tuning-Szene zuzuordnen sind, ausgesprochen und die Fahrer ausdrücklich ermahnt. Im Wiederholungsfall können die Bußgelder (unnötiger Lärm: 80 Euro, belästigendes Hin- und Herfahren: 100 Euro) noch empfindlich verschärft werden, so die Beamten. (dz)

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