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Konzert

08.01.2019

Volksliederchor Eggelstetten feiert 40. Jubiläum

Strahlender Jubilar: der Volksliederchoor Eggelstetten unter der Leitung von Brigitte Marb (vorne, Siebte von rechts).
Bild: Johannes Pietschmann

Der Volksliederchor Eggelstetten feierte vier Jahrzehnte und lässt überzeugend hören, wie viel Freude Singen macht.

Pünktlich um 17 Uhr erklang „Creator alme siderum“ auf der Orgel, die von Sandra Bügelsteiber gespielt wurde. Damit wurde eine Feier eröffnet, die 40 Jahre gemeinsames Singen krönte. Der Volksliederchor Eggelstetten feierte jetzt dieses Jubiläum. Dessen Vorsitzender, Johannes Pietschmann, begrüßte die Zuhörer, unter ihnen zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens. Er widmete das Jubiläumskonzert vor allem den Gründern des Volksliederchors, ohne deren Begeisterung für den Gesang es das Ensemble nicht gäbe. Viele Gäste hatten sich in der Eggelstetter Kirche St. Margareta eingefunden. Sie wurden mit einem abwechslungsreichen Programm in weihnachtliche Stimmung versetzt und mit besinnlichen Momenten beschert.

Stimmungsvolles Hirtenlied zum Auftakt

Mit viel Eifer hatten sich die Sänger vorbereitet und starteten mit einem Lied, für das es an diese Stelle wohl kein besseres gegeben hätte: „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Dieses stimmungsvolle Hirtenlied aus Salzburg, bildete – unter der kundigen Leitung von Brigitte Marb – den idealen Auftakt. Danach machte der Chor Platz für den Männergesangverein „Liederkranz“ Oberndorf-Eggelstetten, wobei die Mitwirkenden die Herausforderung des Positionswechsels zwischen den Chören auf dem begrenzten Raum der Eggelstetter Kirche sehr gut meisterten. Für das 90. Jubiläum des MGV hatte der Volksliederchor im vergangenen Jahr die Patenschaft übernommen.

In seinem ersten Beitrag „Im Advent brennen Kerzen“, unter bewährter Leitung von Heinrich Speer, erfüllte der Männergesangverein den Raum mit angenehmen kräftigen Klängen, die die weihnachtliche Stimmung förderten. Diese wurden von einer zauberhaften unsichtbaren Melodie von der Empore abgelöst. Auf Klavier und Violine spielten die Geschwister Pauline und Judith Wenninger das „Largo“ von Georg Friedrich Händel aus der Oper „Xerxes“.

Es folgte der Volksliederchor mit einem wunderschönen Tiroler Adventslied aus dem 19. Jahrhundert „Ach, wann kommen jene Stunden“, das eindrucksvoll präsentiert wurde. Zur Variation ließ die Chorleiterin die Frauen des Volksliederchors mit zwei Darbietungen das Publikum begeistern: „Ein Engel war von Gott gesandt“ von Kathi Greinsberger und später „Still, still, still“ aus Salzburg. Dazwischen wurden besinnliche Gedanken zum Advent von Elisabeth Kühling gesprochen.

Mit der Aufforderung „Sage, wo ist Bethlehem“ befasste sich der Kirchenchor Eggelstetten unter Leitung von Sandra Bügelsteiber. Allein die Feststellung „…Bethlehem ist überall“, war eine ergreifende und zugleich inspirierende Botschaft.

Im beachtlichen Programm des Volksliederchors folgten Weihnachtsklassiker wie „…denn es ist Weihnachtszeit“ von Thomas Lier in Bearbeitung von Robert Rohrer, und „Es wird scho glei dumpa“ von Anton Riedinger, die stimmlich hervorragend dargebracht wurden. Danach verabschiedete sich der Männergesangverein MGV mit „In Nacht und Dunkel“ und machte den Altarraum frei für „Sicilienne Opus 78“, gespielt von Pauline und Judith Wenninger auf Orgel und Violine. Der Kirchenchor glänzte nochmals mit dem „Wiegenlied der Hirten“ und schließlich „Ich steh‘ an deiner Krippe“.

Ein Duett aus „Hänsel und Gretel“ verzaubert die Zuhörer

Am Ende verzauberten Monika Dirr und Maria Römer die Gäste mit einem Duett aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Auf der Empore wurde mit gesanglicher Raffinesse und Perfektion „Abends, will ich schlafen gehen“ dargebracht.

Anschließend stimmte der Volksliederchor mit russischen Klängen von „Stille Nacht in Palästina“ das Publikum besinnlich auf die kommende Weihnachtszeit ein. In seiner Schlussrede dankte der Vorsitzende allen Mitwirkenden des Konzerts, den Chorleitern für ihren unermüdlichen Einsatz und dem Publikum für sein Kommen. Er lud die Anwesenden zum Jubiläumsgottesdienst mit Totengedenken am folgenden Tag ein und erinnerte daran, dass die Sänger und Sängerinnen des Volksliederchors keine professionellen Sänger seien, sondern gesangsbegeisterte Amateure. Dies löste einen lang anhaltenden Applaus von den hoch zufriedenen Zuhörern aus.

Zum Abschluss sangen Chöre und Publikum gemeinsam das bekannte Lied „Tochter Zion“. Für den Beifall im Stehen bedankten sich der Volksliederchor – und eine strahlende Chorleiterin – mit einer Zugabe. Danach ging mit „Zu Bethlehem geboren“, gespielt von Sandra Bügelsteiber, ein gelungenes Jubiläumskonzert in Form eines erfolgreichen Liederabends zu Ende. (dz)

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