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Gedenktag

16.12.2020

Vorbild im Glauben und im Tun

Ehrung bei der Kolpingsfamilie Wemding: (von links) Präses und Stadtpfarrer Wolfgang Gebert, die Jubilare Werner Fackler (50 Jahre), Josef Schneid (60 Jahre), Leo Leckel und Richard Schubert (je 70 Jahre) sowie dahinter Vorsitzende Christine Hasmüller.
Bild: Reinhold Seefried

Die Kolpingsfamilie Wemding erinnert an den Gesellenvater und ehrt Mitglieder

Die Kolpingsfamilie Wemding hat den Gedenktag an ihren seligen Gesellenvater Adolph Kolping in würdevoller Weise gefeiert. Der Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram stand unter dem Leitwort „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen“.

Dieses war auf Papierhüllen um Teelichter auf allen Bänken aufgestellt. Nachdem am Adventskranz das dritte Licht entzündet worden war, führte stellvertretender Vorsitzender Michael Gehring in den Gottesdienst und das Motto ein. Zum Thema waren auch die Kyrierufe formuliert, die Carola Strauß vorbetete. Vor dem Altar standen das Bild von Adolph Kolping und brennende Kerzen. Hierüber stellte Feli Färber Schriftzüge. Die Lesung trug Eva Uhl vor.

In seiner Predigt zog der Präses der Kolpingsfamilie, Stadtpfarrer Wolfgang Gebert, einen Vergleich zur Lesung, in dem ein Schüler den Rabbi fragte, was geschehen sei, denn der Messias sei gekommen. Der Rabbi blickte aus dem Fenster und erwiderte, dass sich nichts verändert habe. Präses Gebert weiter: „Adolph Kolping hat wohl auch aus dem Fenster seines Pfarrhauses geschaut und dabei die große Not der Menschen gesehen. Doch er hat gehandelt und sich der Notleidenden angenommen, den Gesellenverein gegründet, aus dem das weltweite Kolpingwerk entstanden ist. Adolph Kolping war ein großes Vorbild im Glauben und im Tun.“

Zu den Fürbitten, die Noah Berber vortrug, stülpte Tim Berber durchschimmernde Aufsteller mit dem Thema des Gottesdienstes über brennende Kerzen vor dem Altar. Die Bitten wurden mit Textstreifen von Anika Spielvogel an eine Pinnwand geheftet. Während der Gabenbereitung sangen Christine und Hans Hasmüller das Kolpingtaglied „Wir sind Kolping“ vor.

Als Einstimmung an den sich unmittelbar an den Gottesdienst anschließenden Festakt mit Ehrungen und Neuaufnahme wurde das Video „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen“ aus dem Kolping-Musical „Kolpings Traum“ gezeigt.

Vorsitzende Christine Hasmüller brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass trotz der Corona-Pandemie so viele Mitglieder zum Gedenktag gekommen sind. Auf ausführliche Schilderungen über die zu Ehrenden musste aus Zeitgründen verzichtet werden. Für 25 beziehungsweise 40 Jahre wurden zehn Jubilare gewürdigt. Besonders lange dabei sind Werner Fackler (50 Jahre), Josef Schneid (60 Jahre) sowie Leo Leckel und Richard Schubert (jeweils 70 Jahre). Alle Jubilare bekamen neben den Ehrenurkunden des Kolpingwerkes auch eine von den Karmelitinnen gestaltete Motivkerze. (seer)

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