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  3. Wemding: 23.4.1945: Als in Wemding die Häuser brannten

Wemding
23.04.2015

23.4.1945: Als in Wemding die Häuser brannten

Die Zeitzeugen Rudolf Hofmann und Wilhelmine Vogelsang erinnern sich an den Beschuss der Stadt Wemding am 23. April 1945. Das Tischchen auf dem Foto konnte Hofmanns Eltern als eines von wenigen Stücken aus dem zerstörten Haus retten.
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Die Zeitzeugen Rudolf Hofmann und Wilhelmine Vogelsang erinnern sich an den Beschuss der Stadt Wemding am 23. April 1945. Das Tischchen auf dem Foto konnte Hofmanns Eltern als eines von wenigen Stücken aus dem zerstörten Haus retten.
Foto: Ulrike Eicher

Vor 70 Jahren bombardierten die Alliierten Wemding. Rudolf Hofmann und Wilhelmine Vogelsang waren fünf, als die Granaten einschlugen. Wie sie die Schreckensnacht erlebten.

Am schlimmsten war der Anblick der brennenden Häuser, da sind sich Rudolf Hofmann und Wilhelmine Vogelsang einig. „Meine Mutter stand draußen, blickte wie versteinert übers Hoftor und weinte“, erinnert sich der 75-Jährige. „Es gab ja kein Wasser, um das Feuer zu löschen“, fügt Vogelsang hinzu. Immer wieder sagt sie das. Genau 70 Jahre ist es nun her, dass Wemding bombardiert wurde. Fünf Jahre alt waren die beiden damals, Nachbarskinder, die ihr Zuhause in der Wimburggasse verloren. Sie erinnern sich noch genau. „Das vergisst man nicht“, sagt Hofmann.

Der 23. April 1945, der so schlimm enden sollte, fing dabei ganz verheißungsvoll an, erzählt Hofmann: Es ging die Kunde, dass es beim Kaufmann Zech wieder mal Zucker geben solle. Wie viele andere Frauen auch standen die Mütter der beiden vor dem Geschäft Schlange, als gegen 17 Uhr plötzlich die städtische Sirene aufheulte: Fliegeralarm.

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