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Serenade

13.07.2019

Zauberhafte Klänge an mystischer Stätte

Eine eindrucksvolle Kulisse für ein musikalisches Ereignis: Die Ruine auf dem Uhlberg, die der Wolferstädter Musikverein für seine Serenade gewählt hatte.
Bild: Monika Eder

Der Musikverein Wolferstadt spielte auf dem sagenumwobenen Uhlberg

Nach vielen Jahren Pause erklang jetzt wieder auf dem sagenumwobenen Uhlberg bei einem abendlichen Konzert die Musik des Wolferstädter Musikvereines. Viele Zuhörer waren dem Aufruf des Musikvereines gefolgt, und machten sich vom Treffpunkt an der Liegewiese, auf den Weg zur Ruine der Sankt-Ulrich-Kapelle.

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Dort konnten sich die Wanderer erst einmal mit Wurstsemmeln und Getränken stärken, ehe die ersten Töne gespielt wurden. Mit dem „Schwabenhymnus“ wurde die Serenade in dieser malerischen Kulisse eröffnet. Dieses Stück hat sich mittlerweile als wahres Liebeslied an die schwäbische Heimat etabliert.

In den alten Gemäuern erklang anschließend „The Rose“ und „The Lion King“ von Elton John. Die „Hymne an die Freundschaft“ durfte an diesem besonderen Platz natürlich auch nicht fehlen. Anschließend lauschte das Publikum Anton Aurnhammer, der ein fast 100 Jahre altes Gedicht vortrug, das vom Uhlberg erzählte.

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Mit „Guten Abend, gut’ Nacht“ läuteten die Musikanten die nahenden Abendstunden auf dem Uhlberg ein, und sogar ein paar Sonnenstrahlen fielen an diesem trüben Tag durch die Bäume.

Bevor das letzte Stück erklang, bedankten sich die Vorsitzende Claudia Graf und der Dirigent Steffen Müller beim Publikum. Zum Abschluss dieser Serenade hätte wohl kein anderes Lied besser gepasst, als „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Das gefühlvolle Lied hallte in den alten Kirchenmauern wider und bescherte den Besuchern noch einen ganz besonderen Moment. Natürlich kam die Stammkapelle des Musikvereins nicht um eine Zugabe herum. Und so erklang noch einmal der Schwabenhymnus, das Liebeslied an die Heimat der Musikanten, über die Weiten des Uhlbergs. (dz)

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