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24.02.2015

Alle Sechse

Hätten Sie es gewusst? Eisstockschießen ist bis heute ein beliebter Freizeitsport in den Wintermonaten, vorausgesetzt das Eis der zugefrorenen Weiher und Tümpel lässt es zu. Während moderne Eisstöcke genormt und zerlegbar sind, wurden sie früher noch individuell aus Holz gefertigt und mit einem Eisenreif ummantelt. Den hier vorgestellten Eiskegel aus den 1950er Jahren schenkte Familie Guratzsch (Krumbach) dem Mittelschwäbischen Heimatmuseum im Juli 2014. Sein hölzerner Stockkörper ist eine Arbeit des Krumbacher Drechslermeisters Josef Kopp. Der hatte seine Werkstatt in der Raunauer Straße, neben dem Gashof Munding. Das „Kopp-Haus“ steht heute nicht mehr. Der schmiedeeiserne Reif ist eine Arbeit des Krumbacher Schlossermeisters Josef Leonhard, der nur 54-jährig im September 1962 verstarb. Der Eiskegel wurde oft und gern auf dem „Schnalzger-Weiher“ (Rotkreuzstraße) gespielt.

zum Mittelschwäbischen Heimatmuseum gibt es im Internet unter www.museum.krumbach.de

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