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Geschichte

15.05.2019

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt

Ausstellung im Seniorenheim eröffnet. Gleichstellung ist ein Zukunftsthema

Zahlreiche Interessierte fanden sich im Speisesaal des Seniorenheims am Friedberger Rothenberg ein, um der Ausstellungseröffnung „100 Jahre Arbeiterwohlfahrt“ beizuwohnen.

Die zehn großformatigen Aufsteller geben eine Übersicht über die Gründung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Jahr 1919 durch Marie Juchacz und Schwerpunkte wie Daseinsfürsorge, Solidarität und Gleichstellung. In seinen einleitenden Worten stellte der Einrichtungsleiter Alexander Huckfeldt die Biografie von Marie Juchacz in den Mittelpunkt und gab einen Überblick über das Jahr 1919 und die damals herrschenden sozialpolitischen Gegebenheiten.

Die Gleichstellungsbeauftragte des AWO-Bezirksverbands Schwaben, Annika Hecken, beschrieb danach ihr Aufgabenfeld und gab einen Einblick über den Stand der Gleichstellung der Frauen innerhalb der Arbeiterwohlfahrt. Hecken hob die nach wie vor zu lösende große Aufgabe, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervor, und betonte, dass die Vielfältigkeit der Gesellschaft eine verschiedenartige Gestaltung der Arbeitswelt erforderlich macht.

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Akzeptanz und Wertschätzung der berufstätigen Frauen seien zentrales Anliegen der AWO Schwaben. Die Referentin verwies auf die im April 2019 unterzeichnete Charta der Vielfalt als Selbstverpflichtungserklärung des Verbands und strich Gleichstellung als dessen erklärtes Ziel hervor.

Abschließend konnten sich die Gäste anhand der Ausstellungsplakate über die Grundwerte und hundertjährige Geschichte der Arbeiterwohlfahrt informieren. (FA)

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