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Stadtrat

27.01.2015

Baulaster können Provisorium weiter nutzen

Schwerlastverkehr zum Neubaugebiet soll aus Friedberg-Süd herausgehalten werden

Statt durch Friedberg-Süd hindurch, sollen Baustellenfahrzeuge möglichst über einen Feldweg zu dem künftigen Neubauviertel fahren. Die provisorische Zufahrt mit Anschluss an der Südumgehung ist bisher für die Erschließungsarbeiten genutzt worden. Nun soll sie aufrechterhalten werden für die Zeit, wenn die Häuslebauer loslegen. Der Friedberger Stadtrat stimmte jetzt einem entsprechenden Antrag der Freien Wähler zu.

Die Entscheidung stand an, weil die vorbereitende Erschließung vor dem Abschluss steht. Größere Arbeiten am Untergrund stehen nur noch am künftigen Quartierplatz bevor. Wenn dann Baufirmen bei Friedberg-Süd loslegen, ist einiger Schwerlastverkehr zu erwarten. Damit könnten schwere Kieslaster unter anderem am Kindergarten und Seniorenheim vorbei sowie durch verkehrsberuhigte Bereiche fahren, befürchtete Antragsteller Johannes Hatzold (Freie Wähler). Darum appellierte er für die Beibehaltung der provisorischen Zufahrt: „Kinder, Senioren und Anwohner, auch der Luitpoldstraße, werden es Ihnen danken.“ Durch eine entsprechende Beschilderung und Merkblätter für Bauherren und Firmen soll der Baustellenverkehr auf den Feldweg gelenkt werden. Einig war sich der Stadtrat, dass auf der provisorischen Baustraße ein Pkw-Schleichverkehr verhindert werden soll. Auch aus diesem Grund ist keine Befestigung durch eine Spritzdecke vorgesehen. Im Winter bleibt das Provisorium abhängig von der Witterung gesperrt, weil auch nicht geräumt wird. Möglich ist das Ganze allerdings nur dann, wenn die Grundstückseigentümer einer weiteren Nutzung zustimmen.

Für die Stadt ist das Provisorium mit Kosten verbunden. Gerechnet wird mit maximal 15000 Euro für die Beschilderung und monatlich bis zu 500 Euro für den Straßenunterhalt. Darüber hinaus muss bei Trockenheit für knapp 100 Euro pro Fahrt gewässert werden, damit es nicht staubt. (scha)

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