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Konzert

22.11.2019

Bei dieser Musik darf die Seele baumeln

Der Kirchenchor Stätzling-Haberskirch gab ein Konzert in der Pfarrkiche St. Georg.
Foto: Siegfried Metzger

Kirchenchor Stätzling-Haberskirch lädt Publikum zum Mitsingen ein

Bei gedämpftem Licht und Kerzenschein warteten die Besucher in der voll besetzten Pfarrkirche St. Georg auf den Einzug des Kirchenchores Stätzling-Haberskirch. Begleitet von rhythmischen Trommelschlägen formierten sich die Sängerinnen und Sänger im Altarraum und begannen mit dem afrikanischen Song „Siyanibulisa – Freunde, seid willkommen“. Abschalten und die Gedanken schweifen lassen konnte man mit den Liedern „Beten“, „Amazing Grace“ und „Meine Seele ist stille in dir“.

Chorleiterin Karin Schweigert hatte ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Percussion-Instrumente wurden vom achtjährigen Sohn Oskar und Samuel Schnur während des Konzertes stimmungsvoll eingesetzt, so auch beim hebräischen Lied „Kadosh“ – auf deutsch heilig. In Szenen des Musicals „Anatevka“ konnte man sich mit „Sabbath Prayer“ hineinversetzen.

Auch zum Mitsingen wurde das Publikum motiviert. „Kein schöner Land“ und „Der Mond ist aufgegangen“ sind altbekannte Volkslieder und sorgten für ein tolles Gemeinschaftsgefühl. „Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen“, Motto des Liedes nach Augustinus begeisterte die Zuhörer und man hatte fast das Gefühl, dass der eine oder andere tatsächlich gerne durch das Gotteshaus tanzen wollte.

Die „Waldesnacht“ von Johannes Brahms war ein Herzenswunsch der Dirigentin, welcher vom Chor nach mühsamer Probenarbeit exzellent vorgetragen wurde. Nach Neuseeland entführte der Chor seine Zuhörerschar mit „Mate Aroha“. Marcus Rühl übersetzte den Text: Mit Liebe werden wir alle leben, gib mir deine Hand und lass uns zusammen bleiben.

Weiter ging es mit der musikalischen Reise nach Südamerika. Barbara Zellner sorgte mit der Flöte bei „El Condor Pasa“ für den richtigen Klang, Cilly Hupfauer begleitete mit dem Akkordeon „Para ti, oh Senor“. Nach einigen Zugaben verabschiedete sich der Chor in bewährter Weise mit „Mbele Mbele Atawale“ und zog unter begeistertem Applaus aus der Kirche aus. (FA)

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