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Tradition

26.05.2017

Die Rieder zieht es nach Andechs

Die Rieder Andechswallfahrt: (von links) Josef Reitner, Ulrich Weiß, Mathias Reitner, Johann Fischer, Alexander Doblinger, Hubert Dosch. Auf dem Bild fehlt Alexander Wiltschko.
Bild: Maria Reitner

Unterwegs schließen sich mehrere Gruppen an. Treue Wallfahrer ausgezeichnet.

Bereits zum 327. Mal pilgerten die Wallfahrer der Pfarrei St. Walburga Ried zum Heiligen Berg nach Andechs. Unterwegs schlossen sich die Pilger aus Althegnenberg und Hörbach an, sodass die Teilnehmerzahl auf 145 anwuchs. Besonders stark war die Gruppe der Filialkirche aus Sirchenried. Hier hat der junge Alexander Doblinger seit ein paar Wochen die verwaiste Mesnerstelle übernommen und das Sirchenrieder Pilgerkreuz mit nach Andechs getragen.

Pünktlich um 1.30 Uhr ging es in der Pfarrkirche St. Walburga Ried los. Bei optimalem Pilgerwetter setzte sich die Gruppe in Richtung Süden in Bewegung. Über Sirchenried, Baierberg, Althegnenberg, Hörbach und Adelshofen konnte um 5.30 Uhr das erste Etappenziel erreicht werden. In der Flugplatzgaststätte Jesenwang wartete schon eine Belegschaft mit einem wohlverdienten Frühstück.

Weiter ging es in Richtung Grafrath. Über Kottgeisering und Eching wurde schließlich die Schiffsanlegestelle in Stegen erreicht. Busse brachten die Pilger bis zum Fuße des Kientales nach Herrsching. Noch ein paar Kilometer bergauf und das Ziel Andechs war erreicht. Abt Johannes Eckert begrüßte die Pilger persönlich und überreichte zwei Jubilaren eine Dankurkunde für langjährige Wallfahrten. Ausgezeichnet wurden Johann Fischer für 60 und Alexander Wiltschko für 25 mal Fußwallfahrt zum Heiligen Berg.

Johann Fischer war viele Jahre der Organisator und Vorbeter der Rieder Andechswallfahrt. Es schaffen nur ganz wenige, in hohem Alter noch die gesamte Strecke von fast 40 Kilometer zu Fuß zu bewältigen. Das Kreuz trugen abwechselnd Vater und Sohn Josef und Mathias Reitner. Die Pilgermesse wurde von Pfarrer Franz Kratzel aus Althegnenberg gestaltet. Gegen 17 Uhr trat man mit dem Bus wieder die Heimreise an, wo die Pilger von Pfarrer Michael Würth, den Erstkommunionkindern und der Pfarrgemeinde empfangen wurden. Eine kurze Dankandacht beendete die Andechswallfahrt in der Hoffnung, dass die Mühen und Gebete auch erhört worden sind. Die Organisation der Wallfahrt lag in Händen von Hubert Dosch und Vorbeter war wieder Ulrich Weiß. Die Verkehrssicherungsmaßnahmen übernahm wie jedes Jahr die Freiwillige Feuerwehr Ried.

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