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13.07.2011

Ein Beispiel aus der Nachbarschaft

Die prägende Idee der Baindlkircher BI

Baindlkirch Einen Schutzgürtel gegen Lärm und Gestank, wie ihn die Gemeinde Luttenwang (Landkreis Fürstenfeldbruck) derzeit plant, das schwebt den Vertretern der Baindlkircher Bürgerinitiative vor. Einem Bericht von Thomas Steinhardt (Fürstenfeldbrucker Tagblatt) ist zu entnehmen, wie das möglich sein soll. Die Planung hat das Mammendorfer Bauamt übernommen – Luttenwang gehört zur dortigen Verwaltungsgemeinschaft.

Auch in diesem Dorf prallen vermehrt die Interessen aufeinander und ziehen Konflikte nach sich zwischen Landwirten, die privilegiert und nicht so stark eingeschränkt im Außenbereich Mastställe, Biogasanlagen und Maschinenhallen errichten können, und Hausbesitzern.

In Luttenwang versucht man nun bei Ausweisung eines Baugebiets die entsprechenden Schutzzonen gleich mit einzuplanen – wenn auch nur 200 Meter breit. Den Landwirten werden gezielt Zonen aufgezeigt, in denen Stallungen samt Dungstätten erlaubt, Futtersilos und Biogasanlagen ermöglicht werden.

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Das wiederum bedeutet Einschränkungen für die Bauern – es läuft derzeit eine Klage gegen den Bebauungsplan. Deren Stoßrichtung wiederum ist nicht gegen den Bebauungsplan selbst gerichtet. Vielmehr stört sich der Landwirt daran, dass er trotz Bauzone immer noch der Privilegierung und deren Vorschriften unterliegt.

Die Reaktionen auf die Planung insgesamt seien in Luttenwang gemischt. Manche Landwirte hielten sie für eine Enteignung, andere seien einverstanden. Ziel im Bebauungsplan sei aber immer die Konfliktlösung.

Bullenmaststall nahe Hörmannsberg zugestimmt

Wie steht es damit in Ried? Im Bauausschuss wurde aktuell einem privilegierten Bullenmaststall nahe Hörmannsberg zugestimmt. Die Befürchtungen, dass Eberhard Scheuffele einen zweiten Hühnermaststall nachschiebt, sind nicht ausgeräumt.

Dagegen wurde ein zweiter Schweinemaststall zwischen Hörmannberg und Ried mit Verweis auf die angedachte Umgehungsstraße auf Eis gelegt. Deren Trasse wiederum wird Thema in der Septembersitzung des Gemeinderats, wie eine Anfrage von Prof. Theo Vennemann ergab. (asj)

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