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Wirtschaft

17.10.2017

Fensterbauer öffnet sein Schaufenster

Nicht zu übersehen: das neue Finstral-Gebäude in Friedberg-Derching.
Bild: Sabine Roth

Das Südtiroler Familienunternehmen Finstral hat sein neues Gebäude in Derching fertiggestellt. Worauf sich die Besucher am kommenden Samstag beim Studiotag freuen können.

Das längliche Gebäude mit der großen Fensterfront ist schon von Weitem von der Autobahn A8 aus zu sehen. Jetzt sind auch der Innenausbau und die Ausstellung fertiggestellt. Aus diesem Anlass lädt Finstral am Samstag, 21. Oktober, ab 10 Uhr zur Eröffnung und zum „Studio-Tag“ ein. Neben Führungen und einer begleitenden Kunstausstellung darf man sich auf Südtiroler Spezialitäten und eine musikalische Umrahmung freuen.

Seit 50 Jahren baut das Südtiroler Familienunternehmen Fenster. Seit 1979 ist es in Deutschland mit eigenen Werken in Gochsheim bei Schweinfurt, Greiz, Bad Lauterberg und Altenburg vertreten. Laut Finstral soll sich das neue Studio zu dem Ort für süddeutsche Architekten, Fachplaner und Händlerpartner etablieren. „Dieser Neubau im Friedberg-Park im Wert von rund fünf Millionen Euro ist unser Schaufenster für die Region Süddeutschland. Hier zeigen wir, wofür wir stehen: Design am Puls der Zeit ohne funktionale Kompromisse“, sagt Geschäftsführer Joachim Oberrauch.

Das Gebäude selbst ist mit Vista-Fensterwänden mit bestmöglicher Wärmedämmung und integrierten Schiebetüren ausgestattet. Das Familienunternehmen gilt als Innovationstreiber unter den Herstellern von Kunststoff-Fenstern. Im Gegensatz zur Branche machen die Südtiroler fast alles selbst: von der Entwicklung und Produktion ihrer Rahmen-Profile über die Herstellung des Isolierglases in Europas modernsten Glasöfen bis zur Montage durch die Händlerpartner - unabhängig zertifiziert vom Institut für Fenstertechnik Rosenheim (ift). Oberrauch erklärt es so: „Fenster sind sehr komplexe und individuelle Produkte. Nur wenn man alles aus einer Hand entwickelt, funktioniert am Ende das Zusammenspiel. Den Qualitätsunterschied spürt man im Bedienkomfort, der Langlebigkeit oder auch daran, dass ästhetisch alles zueinander passt.“

Das lässt sich im Finstral Studio an Dutzenden Fenstern, Schiebe- und Falttüren sowie Haustüren und Wintergärten ausprobieren. Hier werden Fenster in vier Dimensionen geplant. „Um die Vielzahl an Optionen übersichtlich zu präsentieren, haben wir das Vier-Finger-Prinzip entwickelt“, sagt Oberrauch. Jeder Finger steht für einen Bereich. Das Außen soll die Fassadenseite darstellen, die Mitte steht für den Fensterkern, das Innen für die Wohnseite und das Rundherum für den Service. Dieses Prinzip spiegelt sich auch im Herzstück des Schauraums wider: den vier Planer-Theken, die Übersicht schaffen sollen.

In der begleitenden Ausstellung „Soft Architecture“ zeigt das Kuratoren-Duo Sarah und Kathrin Oberrauch Kunstwerke von 28 Künstlern aus der Finstral-Sammlung. Ein Highlight setzt der portugiesische Künstler José Pedro Croft mit seiner Installation im Innenhof. Die Ausstellung ist noch bis 20. Januar zu sehen.

Das Programm:

10 Uhr Eröffnung durch Joachim Oberrauch, Geschäftsführer Finstral GmbH

10.30 und 14.30 Uhr Geführter Rundgang Finstral Studio und Einbruchtest

12 Uhr und 16 Uhr Geführter Rundgang Temporary Gallery mit den Kuratoren Sarah und Kathrin Oberrauch und dem Künstler Michele Spanghero durch die Ausstellung „Soft Architecture“.

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