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Ried

03.08.2019

Friedhof soll einen barrierefreien Zugang bekommen

Der Friedhof in Ried soll einen barriefreien Zugang bekommen.
Bild: Philipp Schröders

Ried geht dazu den nächsten Schritt bei der Städtebauförderung und reicht das Vorhaben ein. Auch der zweite Bauabschnitt des Dorfplatzes ist im Gespräch.

Das nächste Projekt im Zuge des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms wird in Angriff genommen: Die Gemeinde Ried reicht nun die Umsetzung des barrierefreien Nord-Zugangs zum Friedhof bei der Regierung von Schwaben ein.

Die Regierung hatte nämlich in einem Schreiben 230.000 Euro zur Verfügung gestellt, wenn das nächste Projekt bis zum 15. September angegangen wird. Angemeldet worden waren die vorbereitenden Untersuchungen (kurz vor dem Abschluss), der Dorfplatz in Ried (zweiter Bauabschnitt) und der barrierefreie Nord-Zugang zum Friedhof.

Die Verwaltung schlug jetzt vor, als nächste Maßnahme den barrierefreien Zugang zum Friedhof umzusetzen. Diese kleinere Maßnahme könnte ohne größeren Verwaltungsaufwand bis zum 15. September bewilligungsreif bei der Regierung eingereicht werden. Auch bewilligten die Räte die Errichtung einer nördlichen Friedhofsrampenabfahrt. Die Verwaltung wird nun einen Vorentwurf mit Kostenschätzung erstellen lassen sowie die Förderfähigkeit – die Rampe muss aus Platzgründen steil gebaut werden und ist somit nicht barrierefrei – mit der Regierung von Schwaben abstimmen.

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Für den zweiten Bauabschnitt ist eine umfangreiche Vorplanung nötig

Für den zweiten Bauabschnitt des Dorfplatzes in Ried wäre eine weitaus umfangreichere Vorplanung erforderlich, die die Gestaltung und Einbindung Bushaltestelle, Maibaum umfasst, war auf der Tischvorlage zu lesen. Somit wäre diese Maßnahme aufgrund der vielen laufenden Projekte und Planungen für die Verwaltung nicht umsetzbar. Wie berichtet, waren bei einem Bürgerspaziergang die neuralgischen Punkte für die Städtebauförderung bestimmt worden. Ein wichtiger Punkt dabei war der Dorfplatz im Bereich des Standortes am Maibaum und der Bushaltestelle, der zusammen mit der Gestaltung des Vorplatzes des Lebensmittelmarktes ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleisten soll.

Auch die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden dem Gemeinderat vorgelegt. Der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund geht beispielsweise davon aus, dass die Haltestelle „Ried Ort“ beim Maibaum barrierefrei erfolgen wird. Außerdem bittet der Verbund darum, zu überprüfen, ob die AVV-Haltestelle in der Sirchenrieder Straße mit einbezogen werden kann.

Bürgermeister Erwin Gerstlacher und die Räte haben die Neugestaltung des Dorfplatzes mit Haltestelle beim Maibaum bereits barrierefrei vorgesehen. Ein Umbau der Haltestelle an der Sirchenrieder Straße sei aufgrund der beengten Gehwege schwierig. „Angrenzende Flächen befinden sich nicht in unserem Eigentum“, so Gerstlacher.

Jahresrechnung Geschäftsführer Andreas Sausenthaler brachte es auf den Punkt: „Wie prognostiziert, läuft alles gut und planmäßig.“ Die Jahresrechnung, die innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Haushaltsjahres aufgestellt werden muss, kommt beim Verwaltungshaushalt auf einen Überschuss von rund 420.500 Euro. Dieser wird dem Vermögenshaushalt zugeführt. Das Ergebnis liege zwar unter dem Ansatz von rund 467.900 Euro, was aber nur buchhalterische oder umsatzsteuerliche Gründe habe. Die im Haushalt angesetzten rund 2,9 Millionen Euro für die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage wurde nur geringfügig unterschritten. Letztlich war für den Ausgleich des Haushalts eine Rücklagenentnahme von rund 2,7 Millionen Euro erforderlich. Der Gemeinderat bewilligte die Jahresrechnung und legt sie dem örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung vor.

Sanierung der Kirche St. Peter und Paul in Hörmannsberg

Sanierung Der Gemeinderat bewilligt einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für die Sanierungskosten für Turm und Dach der Kirche St. Peter und Paul in Hörmannsberg. Auf dieses Ergebnis kamen die Rieder Räte nach einer langen Diskussion. Ingo Lanius von der Lebensqualität brachte ins Gespräch, ob nicht die gesamten Sanierungskosten übernommen werden müssten. Es wäre möglich, dass der Kirchturm vielleicht der Gemeinde gehöre. Sicher war er sich da aber nicht.

Auch Andreas Sausenthaler wusste es nicht genau. Johann Weiß von den Freien Wählern half mit der Information aus, dass in den vergangenen Jahren immer zehn Prozent der Kosten vom Gemeinderat übernommen worden seien. Auch Claudia Mayer von der Lebensqualität hielt den Betrag für angemessen. „Der Turm gehört der Kirche“, sagte sie. Ebenso Robert Steinhart von der CSU hielt die 10.000 Euro für gerecht.

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