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Mering

19.08.2020

Lach Moro in Mering: Junge Tänzerinnen bereiten sich auf die Saison vor

14 Jugendliche ab zehn Jahren trainieren schon die Choreografie für die nächste Faschingssaison ein und hoffen, dass die Veranstaltungen wie geplant stattfinden können.
Bild: Heike Scherer

Plus Einsatz für das Faschingskomitee Lach Moro in Mering: Ricarda Wahl und Stephanie Hintersberger waren lange in der Garde aktiv und trainieren nun den Nachwuchs.

Im Alter von drei Jahren sah Veronika Ernst beim Kinderball die Garde zum ersten Mal. Seitdem träumte sie davon, selbst im Fasching zu tanzen. Vor fünf Jahren ging für die jetzt 14-jährige Schülerin der Traum in Erfüllung.

Sie ist eines von 14 Mitgliedern, die auch in diesem Jahr wieder in der Jugendgarde des Faschingskomitees Lach Moro (FKM) für die nächste Saison trainieren. Die Vorbereitungen beginnen nämlich schon im Sommer. Diesmal sind viele neue Mädchen dabei, die jeden Mittwochabend eineinhalb Stunden lang gemeinsam die neue Choreografie Schritt für Schritt einstudieren. Die Tänzerinnen und ihre Trainerinnen hoffen, dass im Januar und Februar alle Veranstaltungen der nächsten Faschingssaison wieder stattfinden können.

Faschingskomitees Lach Moro: 35 Veranstaltungen für die Jugendgarde

35 Veranstaltungen sind es, an denen die Jugendgarde dann teilnimmt. Jeder Samstag und Sonntag in den Monaten Januar und Februar ist für das Hobby reserviert. Spätestens um 21.30 Uhr sind die jungen Mädchen im Alter von elf bis 16 Jahren wieder daheim – ganz im Gegensatz zur Großen Garde, die oft erst am frühen Morgen zurückkehrt.

Ricarda Wahl ist 28 Jahre alt und seit 2018 Trainerin der Jugendgarde. Ab dem Jahr 2007 gehörte sie der Jugendgarde, zwei Jahre später der Großen Garde an. 2017 hörte sie als aktive Tänzerin auf. Sie wird unterstützt von der drei Jahre älteren Stephanie Hintersberger, die ebenfalls drei Jahre Mitglied der Jugendgarde und sechs Jahre in der Großen Garde dabei war.

Beide erzählen von dem riesigen Spaß, den es ihnen bereitet, mit den jungen Nachwuchstänzerinnen die Choreografien einzustudieren. Sie wissen, dass die Mädchen hoch motiviert zu ihnen kommen, weil sie es sich so lange gewünscht haben, endlich dabei zu sein. Magdalena Zehrer etwa ist zehn Jahre alt und übt jeden Tag eine halbe Stunde. Im Kindergarten hatte sie im Alter von fünf Jahren einen Auftritt gesehen. Weil ihre Eltern gute Verbindungen haben, durfte sie bereits ab 2016 als Funkenmariechen beim Umzug mitlaufen, erzählt sie freudestrahlend.

Nachwuchstänzerinnen aus Mering müssen auch zu Hause trainieren

Das wöchentliche Training der Mädchen beginnt mit 15 Minuten Aufwärm- und Dehnübungen. Danach startet die Choreografie, die jeder zu Hause bis zum nächsten Mal alleine weiter übt. Die Musik erhalten die Mitglieder über ihr Handy. „Ich übe dreimal in der Woche in meinem Zimmer“, erzählt Lena Ludwig. Sie tanze auch öfters für ihre Familie vor, alle seien begeistert.

Ein Höhepunkt der Faschingssession 2019 war der Rosenmontagsball des Faschingskomitees Lach Moro in Mering.
27 Bilder
So feierte Mering 2019 den Rosenmontagsball
Bild: Christine Hornischer

Wahl und Hintersberger werden als Trainer von einem Betreuerteam bei den Veranstaltungen unterstützt. Vor allem Annika Scherer und Sonja Hintersberger unterstützen die Jugendgarde hier schon seit Jahren, berichten die beiden Trainerinnen. Sie alle bereiten sich gemeinsam auf den Winter vor: Ab November beginnt die heiße Phase und der Endspurt im Training für die Faschingssaison. Dann trainiert die Garde auch am Sonntagvormittag und arbeitet am Feinschliff für die Choreografie – damit sie ihr Publikum begeistern kann.

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