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Projekt

25.07.2019

Meringer Schüler gewinnen Preis mit Mondgefährt

Auf einer Teststrecke mussten Simon Rathgeber (links) und Christian Adomat (rechts mit dem roten T-Shirt) beweisen, dass ihr Solarmobil allein mit der Sonnenkraft fährt.
Bild: Heike Scherer

Simon Rathgeber und Christian Adomat sind erfolgreich bei dem Regionalwettbewerb SolarMobil Bayern.

Für Simon Rathgeber und Christian Adomat wird der 18. Juli lange in Erinnerung Tag bleiben. Die beiden Meringer Schüler hatten in einem Zeitraum von zwei Monaten mithilfe ihrer Eltern ein Solarmobil gebaut und gestaltet und holten sich mit der „Apollo 13“ beim Regionalwettbewerb, der durch das Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg organisiert wurde, den ersten Platz.

Aufgrund ihres Erfolges wollen die beiden Schüler der Ambérieuschule ihre Forschertätigkeit fortsetzen und sich auch im nächsten Jahr wieder bei einem Wettbewerb dieser Art beteiligen.

Das Thema war „50 Jahre Mondlandung“

Die Aufgabe beim Regionalwettbewerb SolarMobil Bayern lautete, zum Thema „50 Jahre Mondlandung“ ein Fahrzeug zu konstruieren, das sich allein mit Sonnenenergie fortbewegen kann. Das Gefährt mussten die Teilnehmer technisch und nachhaltig erstellen, künstlerisch gestalten und einer Jury aus Studenten und Dozenten der Fachhochschule Augsburg mit einem Plakat und Vortrag präsentieren. Auf einer Teststrecke wurde überprüft, ob das Fahrzeug wirklich die Sonnenstrahlung nutzte und sich fortbewegte.

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Es gab drei Klassen, in denen die Teilnehmer antreten konnten: die Ultraleichtklasse, die Kreativklasse und die Juniorklasse kreativ. In der letztgenannten Gruppe traten Simon Rathgeber und Christian Adomat aus Mering gemeinsam mit Leonid Steinmüller aus Augsburg an. Alle drei sind seit zwei Jahren im Kinderclub des Vereins Deutscher Ingenieure „VDini“ Mitglied.

Meringer sind bei Wettbewerb erfolgreich

Leonid Steinmüller sei erst sieben Jahre alt und beteiligte sich nicht in allen Phasen der Verwirklichung, erzählt Aneta Rathgeber. Ihr Sohn Simon interessiere sich schon seit früher Kindheit für Technik und Erfindungen, konstruiere gerne und zeichne Pläne von Autos und Flugzeugen. „Vor Kurzem war es ein Helikopter“, sagt sie.

Das Interesse an Technik kommt nicht von ungefähr: Sein Vater Markus ist von Beruf Ingenieur und half seinem Sohn Simon und dessen Schulfreund Christian bei der Verwirklichung des sogenannten „Mondgefährts“. Von Mitte Mai bis Mitte Juli arbeiteten sie gemeinsam daran, ein Fahrzeug mit vier Rädern und einem Kofferraum zu bauen und mit Folie zu dekorieren. Auf dem Dach brachten sie die Solarzelle an, die die Sonnenstrahlen aufnimmt und damit den Elektromotor antreibt, erzählt Markus Rathgeber. Die erforderlichen Teile und drei Termine in einer Werkstatt stellte ihnen der Club „VDini“ zur Verfügung. Die Dekoration überlegten sich die Kinder aber selbst, ebenso die Plakatgestaltung und die Präsentation. (hese)

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