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Konzert

08.10.2019

Seltene Marienlieder erklingen in der Wallfahrtskirche

Eine Stunde der Ruhe zu Ehren Mariens war das gelungene Mariensingen in Maria Kappel. Die Sängerinnen und Sänger überzeugten ihr Publikum.
Bild: Manuela Rieger

In Maria Kappel präsentieren die Chorensembles ein breit gefächertes Repertoire

Seit dem Mittelalter gilt der Oktober als Rosenkranzmonat und ist der Marienverehrung gewidmet. Die unterschiedlichen Chorensembles und Solisten leisteten mit den Liedern einen Beitrag zur Marienverehrung und erwiesen der Gottesmutter musikalisch ihre Anerkennung. Viele Musikliebhaber hatten den Weg in die Kirche gefunden und ließen sich mit einem breit gefächerten Repertoire verwöhnen.

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Was liegt näher, als in der Wallfahrtskirche Maria Kappel die Rosenkranzkönigin mit einem Mariensingen zu ehren? Das dachte sich Stefanie Fersch, Leiterin und Organistin von Piano & Voice. Chöre, Gesangsensembles und Solisten haben ein vielseitiges Programm zusammengestellt: Selten gehörte und bekannte Vokalwerke unter anderem von Saint-Sans, Mozart, Brahms, Schubert, Liszt und Fauré in unterschiedlichsten Besetzungen waren zu hören.

Die dargebrachten Lieder lassen nur ahnen, über welche Schätze die Musiker mit ihren Ave-Maria-Vertonungen verfügen. Selbst Carl Orff schrieb ein Ave Maria. Mit einer besonderen Auswahl von Marienlobgesängen führten die Sänger, begleitet von der Organistin Annemarie Weibezahn, durch eine musikalische Zeitreise. Marianische Gesänge mit Orgelbegleitung und a cappella bewegten sich im Wechsel durch unterschiedliche Zeit- und Stilepochen: von Giulio Caccini im 16. Jahrhundert bis hin zu dem noch lebenden John Rutter. Ein Sancta Maria von W. A. Mozart war ebenso zu hören wie der englische Gruß von Johannes Brahms. Ein Salve Regina von Franz Schubert darf nicht fehlen und von Francesco Durante erklang Vergin, tutto amor. Die Solisten waren die Sopranistinnen Hildegard Jehle, Kristina Tretter, Laura Kircher, Katharina Geißler und Petra Harenbrock mit ihrem Mezzosopran. Tenor Martin Winter reihte sich zu den Solistinnen.

Alle wussten zu überzeugen, wenn auch die Soprane für das kleine Kirchlein etwas zu laut waren. Das Vokalensemble sang a cappella im Altarraum und Il Canzoniere ließen ihre Stimmen wie die Solisten von der Orgelempore erklingen. Verdienter und langer Applaus entließ die Protagonisten in den Sonntagabend.

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