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Kissing

02.12.2019

Tanzstudio Effekt zeigt Bewegung mit Leidenschaft im Kongress am Park

Giampiero und Ayleen  waren Solisten beim Nussknacker.
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Giampiero und Ayleen  waren Solisten beim Nussknacker.
Bild: Christina Riedmann-Pooch

Plus Bei der Weihnachtsshow „Move with Passion“ des Kissinger Tanzstudios Effekt zeigen große und kleine Tänzer ihr aktuelles Programm. Eine Gruppe berührt besonders die Herzen der Zuschauer.

Ohne Leidenschaft geht es nicht – schon gar nicht das Tanzen. Darin waren sich die 800 Personen in der Augsburger Kongresshalle, egal ob Tänzer oder Zuschauerm in der Show „Move with Passion“ mit Moderator Markus Heffner einig: „Ohne Herzblut kann man nicht tanzen.“ Es sei großartig, wenn Eltern mit den Tanzkursen schon ihren Kindern die Chance geben, Gefühle auszudrücken und rauszulassen, wie man es sonst kaum kann. „Beim Tanzen kann man zeigen, wer man wirklich ist“, so Heffner. Evi Wrusch, Leiterin des Tanzstudios Effekt hatte mit ihrem Team wieder ein Programm zusammengestellt, das allein mit 41 unterschiedlichen Acts und vielen Akteuren in bezaubernden Glitzer-Kostümen wieder eine sehr abwechslungsreiche Show versprach.

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Die Allerkleinsten trippelten schon selbstbewusst beim Schnappi-Tanz auf der Bühn. Beim Weihnachtsmärchen „Der Nussknacker“ bezauberten kleine Mäuschen Clara, Nussknacker, Zauberer und Mäusekönig. Auch die Zuckerfee fehlte nicht. Wobei der Nussknacker nicht nur zuckersüß umgesetzt wurde. Kleine Nussknacker konterten den kleinen klassischen Ballettmäuschen mit einem Breakdance als witziges Tanzduell, das sich am Ende märchenhaft und walzerleicht auflöste.

Das Kissinger Tanzstudio Effekt präsentierte in Augsburg im Kongress am Park die Bandbreite seines Könnens.
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Dance with Passion: So vielseitig ist Kissings Tanzstudio Effekt
Bild: Christina Riedmann-Pooch

Nach so viel rosa Tüll war vor allem für die Jungs Zeit als Tänzer richtig aufzudrehen, sie zeigten satten HipHop von den „be Boys“ und Tobias Bertschin mit seiner HipHop Crew bot freche, rasante Choreografien auf hohem Niveau. Die Flashing Cookies, die bei der RTL-Show das Supertalent abgeräumt hatten, zeigten ihren Sieger-Showtanz. Die Fresh Movers überzeugten mit ihrer Darstellung das Publikum. Böse biestig gaben sich die Tänzer der Gruppe „Destination“, gefolgt von den „Ice Angels“.

Tanzstudio Effekt zeigt Bewegung mit Leidenschaft im Kongress am Park

Körperbeherrschung und Taktgefühl bewiesen beim Breakdance Diar Bozoglu und die Hardbreakers.

Moderator Markus Heffner bescheinigte dem Tänzer Simon Zeller ein „unglaubliches Talent“. Zeller tritt zudem auch als Schauspieler bei der Serie „Spot Light“ auf. Mit seinem ganz eigenen Tanzstil war er als Solist und mit den zwei Street Dance-Gruppen im Kongress am Park zu sehen.

Sinnlich wurde es beim Contemporary Dance, den die größeren Tänzerinnen des Studios darboten. Nicht nur der Nachwuchs, auch die Mütter der Tanzkinder trauten sich auf die Bühne. Sie trainieren wöchentlich und boten als „Effekt-Tänzer“ gleich mehrere Einlagen.

Großer Applaus für die vielen Darsteller im Kongress am Park

Mit ihren Kindern aufzutreten und vorher gemeinsam geprobt zu haben, genossen auch die Papas wieder sehr: „Allerdings war ich wohl aufgeregter vor dem Auftritt als meine fünfjährige Tochter Helena“, gestand ein Vater. Die legte sich aber spätestens beim Abba-Medley der Großen – einem glamourösen 70ies Revival.

Fast lasziv wurde es bei der Burlesque und brasilianisch feurig beim Axé. Carolin Stechl, Celine Hummel und Akteure der Musical Company zeigten, wie man stimmgewaltig das Publikum verzaubern kann. Als besonderer Gast war dieses Jahr Patrick Sperl geladen. Er ist als Background Tänzer von Mariah Carey und ehemaliges Mitglied der Royal Family Dance Crew bekannt. Sperl erarbeitete für die Gruppe Destination eine Choreografie und performte unter großem Applaus mit Tanzpartnerin Stella, die extra aus London angereist war.

Den größten Jubel bekam aber trotzdem eine andere Gruppe, von der Evi Wrusch sagt, es seien in diesem Jahr der Zusammenarbeit wunderbare Freundschaften entstanden. Ihre Tochter Alice Schäffer trainiert seit vergangenem Jahr eine integrative Gruppe mit Kindern und Jugendlichen des Tanzstudios Effekt und dem Förderverein einsmehr, der sich für Kinder mit Trisomie 21 einsetzt. Julius, 16 Jahre, ist einer von den einsmehr-Kindern und freut sich jedes Mal, wenn er dort tanzen kann - vor allem Hip Hop, erzählt er strahlend. Die „Regelkinder“ haben keine Berührungsängste, erzählt seine Mama glücklich. Es sei ganz selbstverständlich, dass sie miteinander tanzen. In Kürze werden sie gemeinsam live auftreten. In Nürnberg, bei den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks.

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