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Rückruf von Trockenfisch

14.08.2019

Fisch-Rückruf: Es besteht Lebensgefahr - Kunde liegt im Koma

Der Fisch-Rückruf sollte unbedingt beachtet werden. Ein Mann liegt wegen einer Vergiftung im Koma. Der Hersteller hat keine Bilder zum Trockenfisch veröffentlicht. Dies ist ein Symbolbild.
Bild: Holger Hollemann, dpa (Symbolbild)

Fisch-Rückruf in fast allen Bundesländern: Ein Hersteller von Trockenfisch warnt, dass eine lebensgefährliche Vergiftung drohe. Ein Kunde liegt im Koma.

Die Ozean Fischgroßhandel GmbH hat einen Rückruf für Fisch herausgegeben. Bei einem Mann aus dem Landkreis Lippe sei nach dem Verzehr von Trockenfisch eine Vergiftung festgestellt worden. Wie mehrere Meiden berichten, liegt dieser Patient im Koma.

Klar ist, dass sich der Mann die Vergiftung durch Trockenfisch aus einem Markt zugezogen hat, der von der Ozean Fischgroßhandel GmbH beliefert wird. Da die Art des Fisches nicht ganz klar ist, warnt der Hersteller in dem Rückruf vorsichtshalber davor, alle von ihm angebotenen Trockenfische zu essen.

Fisch-Rückruf wegen Gefahr der Vergiftung: Dieser Trockenfisch is betroffen

Hier geben wir eine Übersicht darüber, welcher Fisch von dem Rückruf des Herstellers betroffen ist:

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  • Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen; getrocknet und gesalzen (Haltbarkeitsdatum bis 12. November 2019)
  • Plötze(rutilus rutilus) ausgenommen; getrocknet und gesalzen (5. März 2020)
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen (27.  Mai 2020)
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen (27. Mai 2020)
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen (9. März 2020)
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen (5. März 2020)

Die Fische wurden unter anderem in russischen Supermärkten verkauft. Laut dem Portal Lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit war das in fast allen Bundesländern der Fall. Zumindest einige der Fischarten wurden auch in Bayern verkauft.

Rückruf von Fisch: Symptome bei einer Vergiftung - Patient im Koma

Beim Patient aus dem Landkreis Lippe, der laut Medien im Koma liegt, wurde die lebensbedrohliche Vergiftung Botulismus festgestellt. Symptome sind ungewöhnliche Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall. Auch Lähmungen können auftreten, die in der Regel zuerst die Augenlider betreffen. Außerdem kann es zu Sprechstörungen, Schlucklähmungen und Atemnot kommen.

Es versteht sich von selbst, dass bei einem Verdacht auf eine Vergiftung sofort ein Arzt aufgesucht werden sollte. Eine schnelle Behandlung kann Leben retten. (AZ)

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