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Hygiene
30.11.2020

So sparen Sie beim Duschen Wasser und Geld

Duschkopf wechseln, beim Einseifen Wasser abstellen, Wasserdruck senken - so spart man im Bad Energie und Geld.
Foto: torwaiphoto, Fotolia

Eine lange Dusche oder ein Vollbad verbrauchen so viel Energie, wie ein halber Liter Heizöl liefert. Mit einigen Maßnahmen kann man im Bad viel Wasser und Geld sparen.

Durchschnittlich 40 Liter Wasser am Tag verbraucht jeder Bürger in Deutschland für die Körperpflege – das macht sich kräftig im Energieverbrauch bemerkbar. Denn in der Regel handelt es sich ja um warmes Wasser. Stellt sich die Frage: Wie kann der Warmwasserverbrauch gesenkt werden, zum Beispiel beim Duschen? Und überhaupt: Ist es aus ökologischer Sicht tatsächlich so viel besser zu duschen, statt ein Vollbad zu nehmen?

Duschen: Wasser sparen - und Geld

Letzteres hängt davon ab, wie lange man unter der Dusche steht. Wird ein normaler, handelsüblicher Duschkopf verwendet, liegt der Wasserverbrauch bei etwa 18 Liter pro Minute. Für eine Badewannenfüllung werden rund 150 Liter warmes Wasser benötigt. Man kann also circa acht Minuten lang für ein Vollbad duschen – mit einem Energieverbrauch von umgerechnet einem halben Liter Heizöl.

Acht Minuten, das hört sich erst einmal nach sehr viel an, aber so mancher Langduscher kommt locker auf diesen Wert, vor allem wenn während des Einseifens nicht auf den Wasserstrahl von oben verzichtet wird. Der Energiespartipp Nummer eins beim Duschen lautet daher: Nicht zu lange duschen und Wasser abstellen, so lange man sich einseift.

Neben dieser kleinen Verhaltensänderung gibt es noch Tricks und Hilfsmittel, die beim Energiesparen im Bad helfen. Zuallererst empfiehlt sich ein Gang in den Keller. Dort kommt das Wasser aus dem öffentlichen Netz mit einem Druck von fünf bis sechs Bar an.

Der Druckminderer regelt den Fließdruck in den Wasserleitungen im Haus herunter – häufig sind vier bis fünf Bar eingestellt. Zwei bis drei Bar sind aber vollkommen ausreichend. Der niedrigere Wert kann problemlos selbst eingestellt werden und sorgt allein schon für einen niedrigeren Wasser- und Energieverbrauch.

Lohnt sich ein Sparduschkopf?

Sinn macht zudem der Einbau eines Sparduschkopfs. Dieser kostet zwischen 20 bis 70 Euro und lässt sich spielend leicht montieren. Einfach den alten Duschkopf runterdrehen und die wassersparende Variante auf den Schlauch schrauben – fertig. Das Besondere daran: Der Sparduschkopf mischt mehr Luft in den Wasserstrahl, der sich dann voller anfühlt, als er tatsächlich ist. So lässt sich der Warmwasserverbrauch deutlich senken – um mehr als 50 Prozent, mit manchen Modellen sogar um über 60 Prozent, ohne dass der Komfort leidet.

Allein durch den Einsatz eines Sparduschkopfs lassen sich in einem Vier-Personen-Haushalt mehr als 20.000 Liter Warmwasser im Jahr einsparen. Der CO2-Ausstoß wird um rund 150 Kilogramm reduziert. Und ganz nebenbei sinken die Ausgaben für Energie und Wasser – die Investitionskosten haben sich also schnell amortisiert.

Mehr hilfreiche Tipps und Informationen finden Sie hier in unserem Ratgeber zum Thema Haushalt.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

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