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Marathon und Co.
21.06.2016

Warum sollte man am Abend vor Sport-Events Pasta essen?

Pasta bedeutet für Sportler Energie.
Foto: Anne Wall (Symbolfoto)

Am Vorabend eines Marathons steht bei vielen Läufern das gleiche Event an: die Pasta-Party. Aber warum eigentlich?

Man versucht so, den Glykogengehalt im Muskel zu erhöhen, als Energiespeicher, erklärt Christoph Raschka vom Arbeitskreis Sportmedizin des Bundes Deutscher Internisten (BDI). "Glykogen ist gespeicherte Glukose im Muskel und der Leber." Und Pasta ist nun einmal reich an den Kohlenhydraten, die in Zucker verstoffwechselt werden.

Nur: Besser ist es, nicht erst am Vorabend, sondern schon mehrere Tage vor dem Marathon damit zu beginnen, das Kohlenhydratlevel zu steigern, sagt Raschka. Mindestens 350 Gramm an Kohlenhydraten täglich sollten dann auf dem Speiseplan stehen. Besser seien 500 Gramm. "Über 650 Gramm bringt nichts mehr", erklärt der Sportmediziner. Da sei die Speicherkapazität erschöpft.

Und: In dieser Zeit sollte man den aufgebauten Kohlenhydratspeicher dann natürlich auch nicht mehr leeren. Das bedeutet: Direkt vor dem Wettkampf stehen besser keine langen Trainingseinheiten mehr auf dem Plan. dpa/AZ

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