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Selbstversuch
06.06.2018

Wie man im Haushalt und bei Putzmitteln Plastik vermeidet

Unsere Autorin ärgert sich, wie viele Putzmittel in Plastikflaschen verpackt sind.
Foto: Fotografie Trautmann

Putz-, Reinigungs- und Waschmittel sind fast ausnahmslos in Kunststoff-Flaschen verpackt. Das ist eine Herausforderung für Menschen, die plastikfrei leben wollen.

Seit Januar versuche ich nun, mit meiner Familie auf Plastik zu verzichten, wo es nur geht. Bei der letzten Abholung brauchten wir nur noch einen einzigen gelben Sack vor die Tür stellen, doch ich fürchte, viel weniger werden wir nicht mehr schaffen. Ein riesiges Problem sind die vielen Dinge, an die wir uns im Haushalt gewöhnt haben und die fast ausnahmslos aus Plastik sind. Allein die Verpackungen der Putzmittel in der Waschküche würden locker zwei gelbe Säcke füllen. Hier unser Überblick, wo wir schon Plastik vermeiden und wo nicht.

Waschmittel: Bis zu dem Zeitpunkt, als wir mit unserem „Plastikpakt“ begonnen haben, habe ich mir nicht sonderlich viele Gedanken darüber gemacht, wie mein Waschmittel verpackt ist. Seit Jahren schon griff ich zu der gewohnten Packung, natürlich war diese aus Kunststoff. Nun aber kaufe ich wieder die gute alte Pappbox, in der das Waschmittel sogar einfach so eingefüllt ist – der Plastikmüll reduziert sich einzig auf die Tragelasche. Das funktioniert wunderbar und ich habe sogar den Eindruck, dass ich mit dem „normalen“ Waschpulver deutlich mehr dreckige Wäsche durchschleuse.

Im Internet kursieren viele Tricks, wie man mit Hausmitteln eigenes „Waschpulver“ herstellen kann – etwa aus Efeublättern und Essig oder mit einer Waschnuss. Die Firma Sonett aus dem Deggenhausertal stellt Wasch- und Putzmittel her, die keine Inhaltsstoffe enthalten, die als umweltschädlich gelten, und sie sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar. In den Unverpackt-Läden kann man die Sonett-Mittel selbst abfüllen oder sie im Internet bestellen – allerdings sind die Produkte dann in Kunststoff-Flaschen verpackt.

Spülmaschinen-Tabs sind meist einzeln mit Plastik umhüllt

Geschirrspülmittel: Spülmaschinen-Tabs waren eines der ersten Dinge, die von meiner Einkaufsliste gestrichen wurden. Jeder einzelne Tab ist mit Plastik umhüllt – ich frage mich, wozu das nötig ist. Erstens nervt die Fummelei gewaltig, wenn man die Dinger aus der Verpackung bekommen muss, zweitens ist gar nicht einzusehen, warum die Tabs nicht lose in die Pappverpackung gefüllt werden können. Ich benutze nur noch Spülmaschinenpulver, das ich entweder im Unverpackt-Laden besorge oder im Pappkarton. Es gibt auch Tabs mit einer Folie, die sich auflöst.

In Unverpackt-Läden sind manchmal Reinigungsmittel offen erhältlich. Spülmaschinen- oder Glasreiniger wandert in mitgebrachte Dosen.
Foto: Fotografie Trautmann

Jedes Reinigungsmittel ist in einer Plastikflasche zu kaufen

Putzmittel: Parkett-, Boden-, Universal-, Essig-, Glas-, WC- oder Badreiniger – es ist unglaublich, für was es alles Produkte gibt. Und jedes Reinigungsmittel ist ausnahmslos in einer Plastikflasche zu kaufen. Immer neue Produkte ersinnt die Industrie und macht uns glauben, dass wir sie brauchen. Seit ich versuche, auf Plastik zu verzichten, fällt mir erst auf, wie irrsinnig das ist, wie viel Chemie in den Produkten steckt und wie oft auch Mikroplastik.

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Bei dem Online-Anbieter Villa Lavanda bin ich fündig geworden und habe gleich drei wunderbare plastikfreie Haushaltsreiniger gefunden, die genauso gut sind wie ihre handelsüblichen Plastik-Pendants. Küchen-, Glas- und Kalkreiniger reichen aus, um einen normalen Haushalt sauber zu bekommen. Auch wenn die Produkte teurer sind, gebe ich das Geld gerne dafür aus, denn die Reiniger sind frei von Chemie und werden in Glasflaschen geschickt.

Im Grunde könnte ich auch meine Putzmittel selbst anrühren, Rezepte dazu haben eingefleischte Plastikvermeider zuhauf ins Internet gestellt, aber auch in diesem Fall fehlt mir dazu der Nerv und die Zeit. Es wird noch einige Zeit dauern, bis unsere Altbestände aufgebraucht sind. Danach aber werde ich versuchen, mit viel weniger Putzmitteln auszukommen als bisher. Eine echte Alternative sind für mich auch die Frosch-Produkte. Deren Reiniger sind zwar in Plastikflaschen abgefüllt, diese bestehen aber zu hundert Prozent aus Altplastik, teilweise auch aus Recyclat aus dem gelben Sack.

Putzlappen: Wussten Sie, dass die Mikrofaserlappen, die es überall gibt, bei jeder Verwendung Mikroplastik ins Abwaschwasser abgeben? Ich wusste das bisher auch nicht. Ich habe mittlerweile umgestellt auf Schwämme und Putzlappen, die aus Naturfasern hergestellt werden. Auch Spülbürsten gibt es aus Bambus oder Holz, eine problemlose Umstellung.

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