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Dehnen vor dem Training: Warum es nicht immer sinnvoll ist

Beim Fußballtraining gehört Dehnen zum Aufwärmprogramm. Die Muskeln sollten dafür jedoch schon warm sein.
Foto: Roland Weihrauch (dpa)

Für viele Sportler gehört Dehnen vor dem Joggen dazu. Das ist aber nicht immer sinnvoll, sagt ein Sport-Mediziner von der Sporthochschule Köln.

Das Dehnen gehört zum Sport dazu: Egal ob das Vordehnen beim Aufwärmen, dem sogenannten Warm-Up, das Nachdehnen beim sogenannten Cool-Down oder das Dehnen als separate Trainingseinheit (lesen Sie hier mehr dazu).

Dehnen vor oder nach dem Sport?

Wer seine Muskeln dehnt, unterstützt damit auch seine Muskeln. Eigentlich. Denn es stellt sich die Frage: Kann Dehnen vor dem Training sogar schlecht für Muskeln und Sehnen sein?

Das kommt darauf an, wann das geschieht. Denn es kann vor dem Training auch schaden - wenn beispielsweise der kalte Muskel gedehnt wird. "Ein Dehnen, das den Namen auch verdient, sollte am besten erst nach einer kurzen Aufwärmphase und dann nach dem Training erfolgen", sagt Sportmediziner Prof. Hans-Georg Predel von der Sporthochschule Köln.

Ausgiebiges Dehnen besser erst nach dem Training

Ein kurzes Aufwärmprogramm, danach ein paar Dehnübungen, schließlich das Training: In dieser Reihenfolge macht es Sinn und das Dehnen gefährdet die Muskeln und Sehnen nicht. Nach dem Sport, wenn die Muskeln warm sind, darf es dann ruhig ein ausgiebiges Dehnprogramm sein. Dann führt das Dehnen zu einer besseren Durchblutung der Muskeln und macht den Körper beweglich. Das Dehnen vor dem eigentlichen Training vergrößert die Gelenkreichweite, was zu schnelleren Verletzungen und Verlust von Kraft und Schnelligkeit führen kann. dpa/tmn/AZ

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