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Landkreis Günzburg

04.04.2021

Digitalisierung: Neues Lernen in altem Gebäude in Ichenhausen

Das neue Domizil des Zweckverbandes digitale Schulen ist das frühere Rabbinatshaus in Ichenhausen.
Foto: Jürgen Schlieszeit

In dem früherem Rabbinatshaus wird der digitale Aufbruch für die Schulen im Landkreis vorbereitet und koordiniert.

Seit Mitte März sind die neuen Büroräume des Zweckverbandes digitale Schulen Landkreis Günzburg im ehemaligen Rabbinatsgebäude in Ichenhausen bezogen und jetzt auch vollständig eingerichtet. Modernes Arbeiten im denkmalgeschützten Gebäude – zwei Welten, die gut zueinander passen.

Der Zweckverband übernimmt zentral die Aufgaben der Kommunen für die schulische IT. Er wurde im Dezember 2020 gegründet. Die „Schulbits“, wie sich der Zweckverband auch nennt, hat das komplette Haus mit seinen neun Büroräumen angemietet, wobei sechs Räume bereits jetzt schon voll genutzt werden. „Wir fühlen uns sehr wohl hier und es ist ein angenehmes Arbeitsklima in diesen historischen Räumen“, sagt Jürgen Schlieszeit, der den Zweckverband koordiniert. Von Anfang Januar bis zum Umzug konnte der Zweckverband als Übergangslösung in Räumlichkeiten der Mittelschule Ichenhausen bereits starten und arbeiten.

Tablets und Laptops werden vorbereitet

In den beiden größeren Besprechungsräumen des ehemaligen Rabbinatsgebäudes werden derzeit Tablets und Laptops vorbereitet, damit sie zentral verwaltet werden können. Die fertigen Geräte werden dann den Schulen mit entsprechender Einweisung übergeben.

Auch die zukünftigen Lehrerdienstgeräte sollen von dort aus an die Schulen gelangen und verwaltet werden. Zwischenzeitlich wurden über den Zweckverband ungefähr 2000 Tablets und über 100 Laptops eingerichtet, die jetzt schon zentral verwaltet werden. „Das ist bereits eine ansehnliche Menge an Geräten, wenn man bedenkt, dass der Zweckverband seine Tätigkeit erst um den 2. Januar aufgenommen hat. Zug um Zug sollen zukünftig alle Geräte der Schulen zentral administriert und verwaltet werden“, so Wolfgang Allgäuer, Leiter der IT-Abteilung. „Die Schulen wissen diesen Service bereits zu schätzen und sind froh drüber, dass diese Aufgaben jetzt zentral in einer Hand liegen und es einen Ansprechpartner dafür gibt“, sagt Schlieszeit. Das nächste Ziel ist, dass alle Schulen bis zu Beginn des neuen Schuljahres mit WLAN ausgestattet sind, das dann auch zentral vom Zweckverband verwaltet wird. (zg)

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