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Kötz

08.12.2019

Einsatzfahrzeug: Neuer Glanz statt Rostlaube bei der Feuerwehr

Das neue LF-20 der Schwabmünchner Feuerwehr bietet ein vielfältiges Einsatzspektrum. So ein Einsatzfahrzeug soll jetzt auch die Feuerwehr Großkötz bekommen.
Bild: Christian Kruppe

Plus Die Feuerwehr Großkötz bekommt ein neues Löschfahrzeug. Die Gemeinderäte haben sich für ein bestimmtes Modell entschieden. Allerdings könnte es dauern, bis das neue Fahrzeug seinen ersten Einsatz fährt.

Mit 25 Jahren wird das derzeitige Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Großkötz im Jahr 2021 das Ende der durchschnittlichen Laufzeit für Großfahrzeuge erreicht haben. Dass das LF8/6 schon in die Jahre gekommen ist, hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt.

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So ist mehrfach in das Fahrzeug investiert worden, eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht, wie die Gemeinderäte erfuhren. Trotz einer umfangreichen Rostbeseitigung kommt der Rost an alten Schwachstellen und am Unterboden schon wieder durch. Außerdem zeichnet sich weiterer Investitionsbedarf ab, von einem Komplettaustausch der Fahrzeug- und Pumpenelektronik und einer umfangreichen Wartung der Kreiselpumpe war unter anderem die Rede.

Das größere Fahrzeug bietet eine Menge Vorteile für die Feuerwehr

Gemäß Feuerwehrbedarfsplan soll das jetzige Fahrzeug durch ein Löschgruppenfahrzeug LF10 ersetzt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit zur Beschaffung eines LF20, das in der Grundausstattung bereits diverse Beladungen enthält, welche beim LF10 zusätzlich angeschafft werden müssten, wie eine dreiteilige Schiebeleiter, eine fahrbare Einpersonen-Schlauchhaspel, eine Chemikalienschutzausrüstung, Sprungretter und noch mehr. Das größere LF20 fasst mit 2000 Liter doppelt so viel Löschwasser wie die kleinere Variante, bietet die doppelte Menge an B-Hohlstrahlrohren und Stützkrümmern und hat auch mehr Platzreserven, um den Türöffnungssatz unterzubringen.

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Das sagt der Kreisbrandrat zu den Plänen

Der Kreisbrandrat, so war in der Sitzung zu erfahren, unterstützt aufgrund der Industriebetriebe in Kötz, der drei Biogasanlagen und vereinzelter Aussiedlerhöfe im Gemeindegebiet ebenfalls die Beschaffung eines LF20. Das kostet mit etwa 375000 Euro allerdings auch etwa 45000 Euro mehr als ein LF10. Diese Mehrkosten könnten allerdings durch Zuschüsse fast ausgeglichen werden: für ein LF20 gibt der Freistaat Bayern derzeit 100000 Euro, für ein LF10 gibt er 70000 Euro.

Die Kötzer Gemeinderäte haben die größere Lösung beschlossen, und weil mit Lieferzeiten zwischen 15 und 18 Monaten zu rechnen ist, soll schon bald der Zuschussantrag bei der Regierung von Schwaben gestellt und im Jahr 2020 das LF20 ausgeschrieben werden. Mit einer Lieferung ist dann voraussichtlich Mitte oder Ende des Jahres 2022 zu rechnen.

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