Newsticker
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Impfung mit AstraZeneca erhalten
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Für Kandidat Fritz hat Jettingens Zentrum oberste Priorität

Kommunalwahl

12.11.2019

Für Kandidat Fritz hat Jettingens Zentrum oberste Priorität

Bürgermeisterkandidat Michael Fritz (Zweiter von rechts) kann sich auf erfahrene Wegbegleiter stützen (von links): Bürgermeister Hans Reichhart, Fraktionsvorsitzender Josef Seibold und CSU-Ortsvorsitzender Hermann Högel.
Foto: Michael Haibel/CSU

Der CSU-Ortsverband der Marktgemeinde nominiert einstimmig den Burgauer für das Bürgermeisteramt.

Nun hat der Markt Jettingen-Scheppach auch offiziell einen Bürgermeisterkandidaten. Nachdem der CSU-Ortsverband im Oktober seinen Bürgermeisterkandidaten vorgestellt hatte, nominierten die Mitglieder jetzt Michael Fritz aus Unterknöringen einstimmig als künftigen Nachfolger von Bürgermeister Hans Reichhart.

Seit der Zusammenlegung des Marktes im Jahr 1970 lenken CSU-Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde: Theodor Knappich, Peter Ploeckl und Hans Reichhart. „Der Markt hat sich in diesen fünf Jahrzehnten vom bäuerlich geprägten Ort hin zu einem Top-Industriestandort gewandelt“, erinnerte CSU-Ortsvorsitzender Hermann Högel. Dieser Strukturwandel sei eine gewaltige Herausforderung gewesen, die man souverän gemeistert habe. „Niemals in seiner Geschichte stand der Markt besser da als heute.“ An diese Entwicklung will der frisch gekürte Bürgermeisterkandidat anknüpfen: „Bewährtes bewahren, Neues wagen“, lautet der Vorsatz von Michael Fritz. Dabei müssten die Bedürfnisse der Bürger die Mitte des Handelns bilden. Alle Generationen sollten sich angenommen fühlen. Kirchen, Vereine und das Ehrenamt verdienen in Fritz’ Augen die volle Unterstützung.

„Unsere Vereine sind das gesellschaftliche Lebenselexier“, betonte Fritz. Als die großen Zukunftsaufgaben sieht der 35-Jährige die Innenraumgestaltung, die mit den Stadtsanierungsmaßnahmen rings um das Jettinger Rathaus begonnen habe. Der Neubau einer Sporthalle, die Ausweisung von genügend Wohnbauland, eine zufriedenstellende ärztliche Versorgung und die Ergänzung der Verkehrsinfrastruktur stehen auch obenan. Dabei seien angelegte Pendlerparkplätze am Jettinger Bahnhof ein wichtiger Baustein. Die Digitalisierung im Bereich der Schulen ist in vollem Gange.

Ebenso müssten auch Behördenkontakte auf digitalem Weg ermöglicht werden. Entscheidend für das gesellschaftliche Leben sei das Vertrauen, das zwischen den einzelnen Interessengruppen bestehen müsse. Der Dialog mit Landwirten, Gewerbetreibenden und Unternehmern sichere den Standort. Fritz ist sich bewusst, dass große Herausforderungen warten, doch die Voraussetzungen im Markt seien „ausgezeichnet“. Mit einem neu formierten Gemeinderat wolle er alle Aufgaben beherzt angehen. (zg)

Lesen Sie dazu auch:

Michael Fritz will Bürgermeister werden

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren