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Sicherheit

24.01.2019

Funkmast auf dem Feuerwehrhaus

Die Waldstetter wollen wegen des Vertrags mit der Telekom verhandeln. Der Standort hat aber einen Nachteil

Grundsätzlich ist der Marktgemeinderat einverstanden, aber Details sollen noch ausgehandelt werden, wenn die Deutsche Telekom einen Mobilfunkmasten auf das Waldstetter Feuerwehrhaus stellt. Allerdings hat der Standort nicht nur Vorteile.

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Zumindest was die Reichweite betrifft – Bürgermeister Michael Kusch sprach von einem Drei-Kilometer-Radius – ist der Standort mit der Adresse An der Hausener Straße 1 optimal. In anderer Hinsicht allerdings hätte nicht nur dem Bürgermeister der zweite in einer Untersuchung als möglich bezeichnete Standort besser gefallen.

Auch der Zweite Bürgermeister Mathias Mader bezeichnete in der Marktgemeinderatssitzung den ebenfalls ins Auge gefassten Standort beim Sportplatz als „sympathisch“, weil er weiter weg von der Wohnbebauung wäre. Beim Feuerwehrhaus an der Hausener Straße hingegen „wird eine deutlich bessere Anbindung sein“, wie Kusch sagte. Einen zwei auf zwei Meter großen Dachträger mit dem Mobilfunkmasten wolle die Telekom aufs Dach des Gerätehauses setzen, erfuhren die Räte, und für dessen Betrieb nicht die Stromleitung des Feuerwehrhauses anzapfen, sondern eine eigene Stromversorgung nutzen. Auf die Frage von Ratsmitglied Rudolf Göppel erfuhr das Gremium, dass der Bau des Mobilfunkmastens „so schnell wie möglich“ erfolgen solle, denn: Die Mobilfunkversorgung in Waldstetten „ist nicht sonderlich gut“, sagte Kusch. Er hofft, dass der Ausbau des Mobilfunknetzes noch in diesem Jahr klappt. Allerdings ist die Eile dann noch nicht ganz so groß: Nachdem die Ratsmitglieder grundsätzlich dem von der Telekom gewünschten Standort zugestimmt haben, bleibt für die Ratsmitglieder noch genügend Zeit, um den Vertrag mit Telekom genau zu lesen. 2800 Euro jährliche Miete hat die Telekom der Marktgemeinde angeboten. Bürgermeister Kusch deutete in der Sitzung an, dass man da durchaus noch „nachkarten“ wolle.

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