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Golf
07.09.2021

Tage der Favoriten auf Schloss Klingenburg

Clubmeister beim GC Schloss Klingenburg wurden die favorisierten Spieler Manfred Linder, Maria Kaufmann, Hubert Reszler und Joachim Lichtblau (von links).
Foto: Andreas Gruhler

Gute Leistungen, keine Überraschungen: Welche Golfspieler sich bei den Titelkämpfen des GC Schloss Klingenburg durchsetzen.

Seine besten Spieler ermittelt hat der GC Schloss Klingenburg anlässlich einer Serie an Clubmeisterschaften. Am Ende setzten sich die Favoriten durch.

Männer und Frauen starteten über insgesamt drei Runden und 54 Löcher.

Nach dem ersten Tag blieb die Spitzengruppe bei den Männern eng beieinander. Matu Lampe, der zurzeit eine sehr starke Form hat, sowie Hubert Reszler gelangen die besten Auftaktrunden (jeweils 74 Schläge). Direkt dahinter sortierte sich Felix Oberfrank (75) ein. Der griff einen Tag später mächtig an, sodass sich ein Duell zwischen ihm und Reszler immer deutlicher abzeichnete. Mit einer starken 71 (zwei unter Par) von Reszler und einer 74 von Oberfrank distanzierten sich die beiden vom Feld. Hin und her ging es in der Abschluss-Runde, ehe Reszler an der 18 seinen erlösenden Putt einlochte und zum dritten Mal den Titel auf der Klingenburg holte.

Ausgeglichenes Feld bei den Frauen

Sehr ausgeglichen präsentierte sich das Feld bei den Frauen. Mit Karin Schmid, Monique Löhlein und Claudia Glogger hofften drei Mannschaftsspielerinnen auf den Titel. Nach dem ersten Tag wurde aus diesem Trio ein Quartett, da Maria Kaufmann hinzu kam. Alle vier Golferinnen lagen innerhalb von sechs Schlägen. Nach dem zweiten Tag führte Schmid mit drei Schlägen vor Kaufmann und je zehn Schlägen vor Glogger und Löhlein. Das Finale war geprägt von Nervosität und Anspannung. Nach dem letzten Putt war klar, dass es eine neue Clubmeisterin geben würde: Kaufmann setzte sich mit fünf Schlägen Vorsprung auf Glogger und mit sieben Schlägen vor Schmid durch.

Sechster Titel für Joachim Lichtblau

Bei den Senioren wollte sich Joachim Lichtblau den Titel unbedingt zurückholen und daran ließ er an den beiden Tagen auch keinen Zweifel. Nach zwei Runden lag er mit 79 und 75 Schlägen weit vor den schlaggleichen Manfred Linder und Michael Hofmann. Es ist bereits sein sechster Titel auf der Klingenburg.

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Der Seniorinnen-Titel wurde anhand der beiden Abschlussrunden bei den Frauen vergeben, sodass auch hier Kaufmann jubeln durfte. sie gewann vor Schmid. Die Supersenioren werden in Anlehnung an die Altersklassen des Bayerischen Golfverbandes ab der Altersklasse 65 ausgespielt. Nach zwei Runden gewann Manfred Linder den Titel vor den schlaggleichen Zweiten Johann Amann und Toni Fischer. Bei den Jugendlichen gewannen Bastian Heinle als Einzelstarter und Anna Weicker vor Sophie Flögel.

Den von der Gemeinde Jettingen-Scheppach gesponserten Mindel-Masters-Wanderpokal für den besten Nettospieler holte sich Florian Kaida, der sein Handicap um 18 Schläge unterspielte und so 90 Nettopunkte erreichte.

Wer die Vierer-Clubmeister sind

Start-Ziel-Erfolge der schon im Vorfeld hoch gehandelten Kandidaten gab es bei den Vierer-Clubmeisterschaften. Insgesamt starteten 17 Teams. Am ersten Tag wurde ein Auswahl-Drive gespielt, am zweiten der klassische Vierer.

Hubert Reszler und Manfred Linder ließen als Topfavoriten absolut nichts anbrennen. Zunächst konnten lediglich Joachim Lichtblau und Ludwig Stegherr den Abstand nach vorne einigermaßen gering halten. Zwischenzeitlich konnten die Verfolger bis auf zwei Schläge heranrutschen, doch auf den finalen beiden Löchern zogen die Titelverteidiger noch einmal an und verteidigten ihren Titel mit sieben Schlägen Vorsprung. Dritte wurden Nikolai Beranek/Tobias Müller.

In der Netto-Wertung, die bei diesem Turnierformat ähnlich beliebt ist, setzten sich Maria Kaufmann und Jürgen Käser denkbar knapp durch. Vizemeister wurden Markus Schmieder mit Philipp Lindauer; Platz drei belegten Markus Seitz/Harry Wagner. (AZ)

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