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Schießen

11.09.2020

Jetzt ist Sebastian Schulz in der Luftpistole-Elite angekommen

Volle Konzentration auf den nächsten Schuss: Sebastian Schulz (SV Waldkirch) beim Lapua in Berlin.
Bild: Benjamin Gramsch, PSV Olympia Berlin

Plus Sebastian Schulz aus Jettingen gewinnt internationalen Wettkampf in Berlin. Einmal musste der Bundesliga-Schütze des SV Waldkirch zittern.

Einen wunderbaren Erfolg errungen hat Sebastian Schulz beim Schieß-Wettkampf Lapua Berlin. Der Jettinger gewann die Junioren-Konkurrenz der Luftpistole-Schützen. Es war sein erster Sieg in einem internationalen Turnier. Insgesamt 13 Talente, unter ihnen elf Deutsche, waren an den Ständen in der Walther-Arena des gastgebenden PSV Olympia Berlin dabei.

Sehr gute Finalserie

Schulz, der im Bundesliga-Kader des SV Waldkirch steht, legte in der Bundeshauptstadt eine insgesamt sehr gute Finalserie hin und setzte sich mit 236,5 Ringen vor dem Hessen Sören Korn durch, der 235,3 Ringe erreichte. Beinahe wäre Schulz ein leichter Zitteranfall zur Unzeit noch zum Verhängnis geworden: Seine letzten Treffer in diesem Finale waren lediglich eine 9,4 und eine 8,8. Gut nur, dass er schon beinahe uneinholbar vorn lag, denn Korn setzte zum Abschluss mit 10,5 und 10,6 zwei Volltreffer.

566 Ringe in der Qualifikation

In der Qualifikation hatte Schulz bereits unterstrichen, dass er unbedingt im Rennen um den Sieg mitmischen wollte. In sechs Serien erreichte er 566 Ringe und lag damit nur einen Ring hinter dem zunächst führenden Martin Lexa. Beeindruckend an der Vorstellung von Schulz war unter anderem, dass er unmittelbar nach seiner besten Serie (97 Ringe im zweiten Durchgang) zwar vergleichsweise magere 92 Ringe folgen ließ, sich dann aber schnell wieder berappelte und drei grundsolide Serien hintereinander ins Ziel setzte.

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Schießen unter Corona-Bedingungen

Der Lapua IWK ist nach Angaben des Ausrichters der größte Schießsportwettkampf in der Region Berlin. Jedes Jahr starten dort im Durchschnitt 400 Sportler aus bis zu zwölf Nationen. Heuer hätte die Veranstaltung im April über die Bühne gehen sollen. Corona-bedingt wurde sie nun auf Anfang September verschoben. Als augenfälligste durch die Pandemie verursachte Änderung zu Wettbewerben in normalen Zeiten waren zwischen den Ständen transparente Abdeckungen angebracht. (ica)

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