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Betreuung

17.11.2018

Nach zwei Umzügen ein bleibendes Nest gefunden

Der Kindergarten Storchenest feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Bild: Brenner

Der Kindergarten Storchennest in Ichenhausen feiert 25. Geburtstag. Erst seit 15 Jahren ist die Einrichtung in dem Gebäude in der Annastraße. Zuvor wurden die Kinder im Schloss und im Lagerraum eines Supermarkts betreut

Vom Schloss über die Lagerhalle eines Supermarktes bis hin zu einem Neubau in der Annastraße: Der Ichenhauser Kindergarten Storchenest ist in den vergangenen Jahren weit herum gekommen. Am Freitag, 23. November, feiert die Einrichtung 25. Geburtstag. Zeit, auf die wichtigsten Meilensteine des Kindergartens zurück zu blicken.

Angefangen hat alles im Ichenhauser Schloss, dort wo heute das Schulmuseum untergebracht ist, erinnert sich die Kindergartenleiterin Elvira Mader. Sie ist fast von Anfang an dabei: Seit 22 Jahren ist sie im Storchennest, seit knapp 20 Jahren Leiterin.

Eigentlich waren die Kinder und ihre Erzieher aus dem Schloss erst kurz davor ausgezogen – samt Spielsachen und Möbeln. Die wurden nämlich alle in den damals neu gebauten Kindergarten Wilhelm-Busch gebracht. Doch der wurde schnell zu klein und so wurden im Schloss wieder zwei neue Kindergartengruppen eingerichtet – das Storchennest. Elvira Mader weiß, woher die Einrichtung ihren außergewöhnlichen Namen hat: „Auf dem Schlossdach befand sich ein Storchennest. Von den Gruppenräumen aus konnten die Kinder das wunderbar beobachten.“ Somit war der Name des neuen Kindergartens schnell gefunden.

Sechs Jahre später, 1999, mussten die Kinder allerdings wieder aus den Räumen des Schlosses ausziehen. Dort kam das Schulmuseum unter. Übergangsweise wurden die Lagerräume eines Supermarktes als Gruppenraum hergerichtet. Vorne konnten die Kunden im Supermarkt einkaufen, hinten wurden die Kinder betreut. Vier Jahre später wurde neu gebaut: „Als Nest, in dem man bleiben kann“, sagt Elvira Mader. 2003, also vor 15 Jahren, wurde das Gebäude am jetzigen Standort in der Annastraße gebaut. Doch auch dort wurde es rasch zu eng. Drei Jahre später wurden die Räume für eine dritte Gruppe angebaut. Ein altes Nebengebäude, das in Ichenhausen als „Grüner Baum“ bekannt war, wurde umgebaut. 2010 folgte dann auch der Stall des damaligen Gebäudes. Dort befindet sich mittlerweile die Krippengruppe des Storchennestes. Und der Kindergarten wächst weiter. Seit September 2018 gibt es eine vierte Kindergartengruppe. „Aus anfänglich zwei Gruppen und vier Mitarbeitern sind mittlerweile fünf Gruppen mit knapp 100 Kindern und 16 Mitarbeitern geworden“, berichtet Elvira Mader. Nicht verändert hat sich hingegen die Arbeit in der Einrichtung: „Wir wollen ein Nest für alle sein“, betont die Kindergartenleiterin. Die Kinder sollen sich geborgen fühlen.

Der 25. Geburtstag des Storchennestes wird natürlich gefeiert. Am Freitag, 23. November, ist ein Lichterabend im Kindergarten geplant. Los geht es um 17 Uhr für geladene Gäste und ab 18 Uhr für die Öffentlichkeit. Geplant ist eine Märchenlesung der besonderen Art – diese findet in verschiedenen Stationen quer durch alle Gruppenräume statt.

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