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Fasching

23.02.2020

Schneewittchen und die neun Zwerge in Dürrlauingen

Mit Zwergenmützen und Bärenkräften machte sich das Dürrlauinger Männerballett an die Arbeit.
Bild: Peter Wieser

Die Dürrlaria führt das Publikum mit weiteren Gästen in eine Welt der Märchen und Mythen. Fünf Stunden dauerte das Programm. Was alles geboten wurde.

Einfach märchenhaft: Am Eingang grüßten der Froschkönig mit seiner Froschkönigin und in der Halle schwebten die Hexen auf Besenstielen über das Publikum. Dann mal los mit dem Dürrlaria-Ball am Freitagabend in der Dürrlauinger Turnhalle: Präsidentin Elke Böck lud zunächst zu einer ersten Tanzrunde ein. Zum Einstimmen, denn so „Ein Bett im Kornfeld“, von dem die drei Chinesen von den „Nightflyers“ erzählten, hob schon einmal mächtig die Stimmung.

Ganz schnell hatte sich die Tanzbühne wieder zur Dürrlaria-Showbühne zurückverwandelt, das Moderieren hatten Nicole Kohlöffel und Fiona Hermann übernommen, und die Bühne war auch schon von der Dürrlaria-Kindergarde belagert. Das erste „Dürrlaria, hurra, hurra“ gehörte damit dem Nachwuchs. Beim Kindershowtanz wurde schnell klar: Die ganzen lustigen Clowns der Welt, die gibt es in Dürrlauingen. Dann kam noch der Gardemarsch der Teenager-Garde – und schon hatten sich die ersten Gastgesellschaften angekündigt.

Ein Kasten Bier statt eines Kuverts

Oder viel mehr: Moderator Fritz Bobinger kündigte sie an – so souverän wie immer: „Mich kann ma net aus dem Programm bringen, ich hab’ nämlich gar keines“, bemerkte er scherzend. Eines aber verschlug dann selbst ihm die Sprache: Die Verleihung der Orden mit dem verbundenen Dankeschön an die Trainerinnen. „Alle kriegen ein ,Kuvertle’ und ich krieg a Bier“, so Bobinger stolz einen Kasten mit Weizenbier von der Bühne tragend.

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Aber zurück zu den närrischen Gästen: Der CCK Fantasia Königsbrunn führte mit seiner Show „Verborgene Schätze“, einer Mischung aus Kelten, Indiana Jones und der sagenumwobenen Stadt Atlantis, das Publikum in eine Welt der Sagen und Mythen. „It’s magic“, hieß es bei der Burgavia, die mit den Raubkatzen beim Tanz der weißen Tiger zu einer Reise voller Illusionen einlud. Der LCV Waldstetten ließ das Publikum den Duft der Manegen schnuppern.

Oft zu sehen an diesem Abend: Männerballett

Das Männerballett war ebenfalls dabei: Sonnenhungrige Jungs mit Traumkörpern, die man einfach nur bewundern musste. Neben Garde und Showtanz – der ließ das Publikum in die geheimnisvollen Tiefen der Ozeane mit ihren Meeresbewohnern abtauchen – hatte auch die Knoronia ihr Männerballett im Schlepptau: Tapfere Männer, selbige zwischendurch auch als hinreißende Damen auftretend, reisten mit ihrer Zeitmaschine in längst vergangene Epochen, aber auch weit voraus in die Zukunft zum modernen Kammeltaler.

Die Glinken aus Gundelfingen, angereist mit Prinzenpaar und Garde, verbreiteten am Ende mit ihrem „Summer Paradise“-Showtanz noch einmal richtiges Sommer-Feeling.

Eine Art Prinzenpaar

Apropos Prinzenpaar: So etwas Ähnliches gibt es jetzt auch bei der Dürrlaria, nämlich beim Männerballett, und zwar mit Prinzessin Siggi, dem Ersten und Prinz Markus, ebenfalls dem Ersten. Das Ganze sogar umgarnt mit nicht sieben, sondern gar mit neun Zwergen. Mit ihrer Zwergenshow, genau so als „Prinzessinchen“ im lieblich roten „Kleidla“, dürfte das Dürrlauinger Männerballett ohnehin eines der besten im Holwinkel sein. Zuvor hatte die Dürrlaria-Garde einen flotten Gardemarsch präsentiert und beim Dürrlaria-Teenie-Showtanz hatten jede Menge „Witches of the Night“ einen gewaltigen Hexentanz veranstaltet. Alles in allem ein schöner Dürrlaria-Ball mit rund fünf Stunden Unterhaltungsprogramm.

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Märchen, Mythen und beste Stimmung beim Dürrlaria-Ball in Dürrlauingen.
69 Bilder
Dürrlaria-Ball in Dürrlauingen
Bild: Peter Wieser

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