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Haldenwang
23.09.2022

Wie soll das Haldenwanger Rathaus künftig beheizt werden?

Das Haldenwanger Rathaus soll eine neue Heizungsanlage erhalten, beispielsweise mit Pellets oder mit Hackschnitzeln.
Foto: Peter Wieser

Im Haldenwanger Gemeinderat wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. Auch über den Flächennutzungsplan und die Lehmgrube Hafenhofen wurde diskutiert.

Ende vergangenen Jahres hatte der Haldenwanger Gemeinderat beschlossen, das Offinger Ingenieurbüro Holzheu zu beauftragen, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für verschiedene Varianten einer Heizungsanlage im Rathaus zu erarbeiten. In der Sitzung am Mittwoch stellte Werner Holzheu die Möglichkeiten vor. Gas stand nicht zur Diskussion, auch nicht mittels Wärmepumpentechnik: Damit könnte der Bedarf für das Gebäude mit seinen 139 Heizflächen nicht gedeckt werden. Zur Diskussion standen Hackschnitzel oder Pellets, womit auch das sogenannte Schwabhaus gegenüber in der Angerholzstraße einbezogen werden könnte.

Als Heizzentrale und Lager könnte auf eine Containerlösung an der Westseite des Lagerhauses zurückgegriffen werden. Nicht aber auf das Lagerhaus selbst, da dieses unter anderem Lagermöglichkeiten für die Vereine bietet. Wo würde man den Nutzern andere Räumlichkeiten anbieten können, stellte Bürgermeisterin Doris Egger die Frage in den Raum. Nachdem die Gemeinde Haldenwang über rund 50 Hektar Wald verfügt, läge der Einbau einer Hackschnitzelanlage und die Eigenproduktion des Heizmaterials nahe.

Sollen auch Haldenwanger Anwohner versorgt werden?

Holzheu verwies auf den erhöhten Wartungsaufwand gegenüber einer Pellettsanlage, vor allem müsse die Qualität der Hackschnitzel absolut passen. Dieter Reitenauer fragte, warum nicht gleich eine größere Anlage in Erwägung gezogen worden sei, womit zusätzlich umliegende Häuser versorgt werden könnten, sofern das Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner dazu bestehe. Dass die Qualität passe, dafür könne man sorgen, und man hätte letztlich eine ordentliche Versorgung mitten im Ort. Zweiter Bürgermeister Michael Straub meinte: Man müsse so autark wie möglich sein. Peter Finkel fügte an: Man sollte zunächst die Bürgerinnen und Bürger in der Nachbarschaft befragen, ob diese überhaupt an einem Anschluss interessiert seien.

In einem Umkreis von 150 bis 200 Metern sollen nun Anwohnerinnen und Anwohner angeschrieben werden, ob Interesse an einer zentralen gemeindlichen Wärmeversorgung besteht. Im November oder im Dezember wird der Gemeinderat beraten, wie weiter verfahren werden soll. Dann sollen Investitionskosten und laufende Betriebskosten einer Pelletsanlage mit denen einer Hackschnitzel-Anlage gegenübergestellt werden.

Flächennutzungsplan kann nicht genehmigt werden

Der Flächennutzungsplan, wie ihn die Gemeinde eingereicht hatte, kann so nicht genehmigt werden. Unter anderem geht es um darin dargestellte Bauflächen im Weiler Mehrenstetten, die laut der Regierung von Schwaben in der Splittersiedlung nicht bestehen dürfen. Maria Granz merkte an: "Mehrenstetten würde damit dem Verfall preisgegeben." Bürgermeisterin Egger erklärte: Man habe versucht, mit der Regierung von Schwaben ein Gespräch zu führen – ohne Erfolg. Zweiter Bürgermeister Michael Straub stellte den Antrag, die Rechtssicherheit prüfen zu lassen. Mit zwei Gegenstimmen wurde beschlossen, dass dies durch ein vertrautes Rechtsbüro geschehe.

Nach derzeitigem Stand wird die Abfuhr bei der geplanten Lehmgrube bei Hafenhofen über die GZ10 erfolgen. Die Obere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Schwaben hatte zu einer Verbindung zur Staatsstraße 2025 kein Einverständnis gezeigt, womit die Ortsteile vom Lastwagen-Durchgangsverkehr kaum tangiert wären. Bei einer Abfahrt über die GZ10 wäre zumindest für den Ortsteil Hafenhofen eine Verlegung dieser weiter nach Süden hilfreich, zudem sollen Gespräche bezüglich einer weiteren Alternativstrecke stattfinden.

Ein nicht in der Gemeinde Haldenwang ansässiges Unternehmen hatte beantragt, in der gemeindlichen Grube Hafenhofen etwa 500 Kubikmeter Aushub abzuladen. Auch wenn dies verrechnet werden könnte, wurde dem nicht zugestimmt. Die Grube solle möglichst für die ortsansässigen Bürgerinnen, Bürger sowie Unternehmen zur Verfügung stehen. Weiter wurde einer Bauvoranfrage zur Errichtung eines Solarparks westlich von Haldenwang mehrheitlich zugestimmt.

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