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Unterallgäu

13.05.2020

Das kommt bei der Unterallgäuer Kreisbäuerin auf den Grill

Die Kohle glüht, der Grill ist heiß – und was kommt jetzt auf den Grillrost? Kreisbäuerin Margot Walser gibt Tipps.
Bild: Richard Lechner

Margot Walser von den Landfrauen Unterallgäu verrät, worauf es bei der Auswahl des Fleisches alles ankommt – und was gut dazu passt.

Die Möglichkeiten, Rindfleisch zuzubereiten sind vielfältig. Ein Klassiker sind saftige Rindersteaks oder Burger-Patties vom Grillrost. Kreisbäuerin Margot Walser von den Unterallgäuer Landfrauen gibt Tipps, was es dabei zu beachten gibt.

Zum Grillen eignen sich vor allem leicht fettdurchzogene, ungepökelte Fleischstücke, die auch gut in der Pfanne gebraten werden können. Beim Rind bieten sich Steaks von Hüfte, Rumpf oder der Lende an. Auch Fleischspieße und Burger-Patties aus Rindfleisch eignen sich für den Rost. Wichtig ist aber nicht nur was gegrillt wird, sondern auch wie es zubereitet wird.

Marinaden machen das Fleisch zarter

„Grillmarinaden sorgen für einen unverwechselbaren Grillgeschmack und verhindern das Austrocknen des Fleisches und machen es zarter. Als Basis für eine Marinade dient heimisches Öl, beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl, oder auch Milch, Wein oder Bier. Frische Kräuter, Gewürze nach Belieben, Senf und Essig geben dem Grillfleisch den letzten Schliff.

Margot Walser

Große Fleischstücke sollten mindestens zwei Tage in der Marinade liegen, bei dünneren Fleischscheiben reichen wenige Stunden. Ein gegrilltes Rindersteak sollte nicht dünner als drei Zentimeter sein und keine Sehnen und Häute aufweisen. Damit sich Steaks nicht wölben, ritzen Sie den Fettrand ein“, so Margot Walser.

Burger-Patties: Der Fettanteil ist entscheidend

Klassische Burger-Patties bestehen aus Rindfleisch. „Idealerweise sollte es einen Fettanteil von etwa 20 Prozent besitzen und frisch durch den Fleischwolf gedreht sein. Gut geeignet für Burger ist zum Beispiel Fleisch aus der Rinderschulter. Burger-Patties brauchen nicht viele Gewürze, wer es aber würzig mag, kann natürlich auch kreativ werden“, empfiehlt Margot Walser.

„Für einen normalen Burger liegt man mit circa 150 Gramm Hackfleisch sehr gut, das zu Patties mit einer Dicke von etwa zwei Zentimetern geformt wird. Nach dem Formen sollte man mit einem Löffel oder dem Daumen eine kleine Vertiefung in die Mitte der Patties drücken, damit sich diese während des Grillens nicht wölben. Der Grill muss gut vorgeheizt sein, dadurch bildet sich schnell eine Kruste und die Patties bleiben saftig.“

Der Gesundheit sei Rindfleisch auch zuträglich. „Mit seinem hochwertigen Eiweiß, seinen B-Vitaminen und seinem hohen Eisenanteil leistet Rindfleisch einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung“, weiß Margot Walser.

Und was gibt es als Beilage zum Grillen?

Als Grillbeilagen eignen sich Kartoffeln in sämtlichen Varianten, empfiehlt die Kreisbäuerin – als Salat, als Grillkartoffeln, als Spalten- oder Ofenkartoffeln oder auch in Form von Pommes. Frische Blatt- und Gemüsesalate, Grillgemüse, Dips und Kräuterbutter runden das perfekte Grillessen für Margot Walser ab. (az)

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